Beim Prolog schickte Patrick Schreib die ältesten Fahrzeuge mit ihren Teams als erstes auf die Strecke. Der Rosenplatz war zur Startzeit gut besucht, und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Foto: Braun

Die neunte Baiersbronn Classic startete bei strahlendem Sonnenschein. Viele Fans hatten sich auf dem Rosenplatz versammelt, um die glänzenden Oldtimer zu bestaunen.

Baiersbronn - Zum pünktlichen Start um 14.31 Uhr hatten sich viele Zuschauer aufgereiht, um die rollenden Raritäten zu bewundern. Tourismusdirektor Patrick Schreib übernahm wohl zum letzten Mal die Aufgabe, die Starter abzuwinken und jedem Team eine gute Fahrt zu wünschen.

500 Kilometer unterwegs

Aus technischen Gründen musste die Startnummer eins, ein Darracq 12/32 Grand Sport Tourer aus dem Jahr 1924, auf den Start verzichten, sodass Schreib einen Mercedes Benz Tourer aus dem Jahr 1927 als erstes Fahrzeug auf die Strecke schickte. Unter großem Beifall starteten auch die weiteren Autos beim sogenannten Prolog, der rund um Baiersbronn führte. Die Streckenführung war wieder gut gewählt. Es ging von Baiersbronn nach Besenfeld, über Schönmünzach, zum Mummelsee und zurück über den Ruhestein. Der Wanderparkplatz Sankenbach war erstmals das Ziel.

Insgesamt 120 Starter sind diesmal mit von der Partie, um über drei Tage die Region auf mehr als 500 Kilometern bei der Baiersbronn Classic zu erkunden. Getreu dem Motto "Schwarzwald-Rallye für Genießer" können die Teilnehmer die Region landschaftlich und kulinarisch genießen.

Mehr als 35 Automarken

Gleich an diesem Freitag geht es ab 8.31 Uhr auf dem Rosenplatz weiter auf die "Schwarzwald-Runde", die im Zeichen des nördlichen und mittleren Schwarzwalds steht. Ab 16 Uhr werden die Fahrzeuge wieder zur Zieleinfahrt auf dem Rosenplatz in Baiersbronn erwartet. Die Bewirtung der Gäste und Zuschauer auf dem Rosenplatz übernimmt die dort ansässige Gastronomie. Das Team der Baiersbronn Touristik hat wieder die Planung und Organisation der Großveranstaltung übernommen. Mehr als 35 Automarken und über 20 Vorkriegsfahrzeuge sind am Start. Die Teilnehmer kommen aus neun Nationen.