Tag zwei der Schwarzwaldrallye Baiersbronn Classic startete früh am Morgen im Kulturpark Glashütte. Für die ersten Fahrzeuge ging es trocken auf die „Ortenau-Runde“, für die hinteren Starter gab es wie am Vortag Regen. Die Stimmung? Weiterhin bestens.
Los ging es am Freitag wieder mit den imposanten Vorkriegsfahrzeugen, die sich mit ihren wettererprobten Teams auf die Strecke begaben. „Die Stimmung ist trotz des durchwachsenen Wetters sehr gut, und das Feedback über die Strecke und die Prüfungen von gestern war durchweg positiv“, sagte Verena Braun, dieses Jahr zuständig für das Teilnehmerfeld.
Insbesondere der Zielempfang am Vortag durch die Baiersbronner Miniköche, die tatkräftig in ihren Uniformen mithalfen und die Teilnehmer versorgten, sei sehr gut angekommen, ergänzte Tourismusdirektorin Christina Palma Diaz.
Erstmals in organisatorischer Funktion, schickte sie am Freitag wieder mit Begeisterung die Fahrzeuge mit der Startflagge auf die Runde. Insgesamt 125 Fahrzeuge waren am Start, um bei der zehnten Auflage der Baiersbronn Classic um den Sieg in den verschiedenen Klassen zu fahren. Zum Jubiläum waren dieses Jahr die ersten fünf Startplätze den Siegern der Vorjahre vorbehalten.
Neuer Wanderpokal
„Durch die lange Partnerschaft zwischen den Tourismusorten Lech/Zürs und Baiersbronn gibt es in diesem Jahr erstmals für die Teilnehmer beider Rallyes, also der Arlberg Classic Car Rallye und der Baiersbronn Classic, einen Wanderpokal“, erklärte Verena Braun. Das Besondere daran sei, dass nicht die Besten, sondern die Zehntplatzierten der Prüfungen die Sieger sind. 43 Teilnehmer sind in der Wertung um den Wanderpokal der beiden Rallyes.
Auf der rund 241 Kilometer langen „Ortenau-Runde“ ging es über Besenfeld nach Gernsbach und weiter nach Sasbachwalden, wo die kulinarische Durchfahrtskontrolle der „Traube Tonbach“ auf die Teilnehmer wartete. Mit Chimichurri-Fleischbällchen auf Kürbissalat konnten sich die Fahrer stärken, um dann die weitere Tour über Oberkirch, Durbach und Oberwolfach zurück über den Kniebis bis ins Ziel nach Buhlbach anzugehen.
Nach Regen am Morgen gab es unterwegs immer wieder trockene Phasen, und die Temperaturen kletterten auf 16 Grad Celsius. Die gemeinsame Mittagspause war im Hotel Liberty in Offenburg, und nach der Stärkung konnten die Fahrer die Vielfalt und Schönheit der Landschaft genießen.
„Vom Nordschwarzwald in die badische Rheinebene und zurück über den fast mystisch wirkenden Ruhestein schlängelte sich das fahrende Automobilmuseum, und die Strecke hatte viele schöne Ausblicke für die Teams im Gepäck“, schwärmte Verena Braun, die zusammen mit Christina Palma Diaz die Tour begleitete.
Am Samstag geht’s weiter
Gut gelaunt kamen die Teilnehmer am späten Nachmittag wieder im Kulturpark Glashütte an, wo Sprecher Johannes Hübner wie schon am Morgen und am Vortag begeistert die Automobile beschrieb.
An diesem Samstag geht es für die Starter weiter. Auf dem Programm steht die finale „Mittlerer Schwarzwald-Runde“. Sie beginnt traditionell auf historischem Terrain in Obertal, wo vor 75 Jahren das legendäre Ruhestein-Bergrennen stattfand. Die Fahrzeuge stellen sich bereits ab 8 Uhr auf, der Start ist ab 9.31 Uhr geplant, die Motorräder starten ab 11.35 Uhr. Der Zieleinlauf wird für Automobile und Motorräder wieder im Kulturpark Glashütte Buhlbach sein.