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Baiersbronn Botschaft Christi musikalisch verpackt

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Waldemar Grab spielte in der Kirche in Obertal. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Baiersbronn-Obertal. Einen ungewöhnlichen Liederabend gab es zum Jubiläum "25 Jahre ökumenisches Frauenfrühstück Obertal". Waldemar Grab gab in der Obertaler Kirche ein besonderes Konzert –­ eine Mischung aus Geschichten und virtuosem Klavierspiel.

Als die Kirchenbezirke Sulz und Freudenstadt damals die Aktion "Neu anfangen" ins Leben riefen, wurde auch das Obertaler Frauenfrühstück geboren. "Wir aus unserem Team waren dort alle aktiv oder waren in den späteren Gesprächskreisen dabei", erinnert sich Bärbel Steinrock. Als der Wunsch nach weiteren Treffen aufkam, wurde 1994 das Obertaler Frauenfrühstück ins Leben gerufen. Heute ist es ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender. Zurzeit sind es zehn Frauen, die jeden ersten Mittwoch im Monat von 9 bis 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Obertal das Frauenfrühstück mit selbst gemachten Köstlichkeiten organisieren. "Außer in den Schulferien, da machen wir auch eine Pause", so Bärbel Steinrock.

Nach einem geistlichen Impuls werde gemeinsam gefrühstückt, bevor ein Thema behandelt werde. Dabei sprechen ganz verschiedene Referenten immer über andere Themen. "Unser Themenangebot umfasst das große Lebensspektrum. Wichtig ist es uns auch, immer ein offenes Ohr für alle zu haben und die Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben." Auf die Frage nach besonderen Höhepunkten hat Bärbel Steinrock eine klare Antwort: "Die gibt es nicht, jeder Morgen war ein tolles Ereignis." Ereignisreich gestaltete sich auch das Konzert mit dem Showpianisten Waldemar Grab.

"Wir haben unsere Kirsche auf dem Sahnetörtchen gefunden", schwärmte Renate Hofmuth in ihrer Begrüßung des Künstlers. Der legte sich gleich von Beginn an ins Zeug, spielte auf dem kleinen Flügel bekannte Melodien und hatte den ein oder anderen Scherz auf den Lippen. Charmant berichtete er aus seinem bewegten Leben, zeigte Bilder der Politik- und Showprominenz und hatte teils unglaubliche Geschichten parat.

Grab präsentierte sich als geübter Entertainer und brachte sein Publikum immer wieder zum Lachen. "Ich habe ein Leben im Fünf-Sterne-Status geführt und mich dann für Christus entschieden", berichtete der Entertainer. Immer wieder griff er in die Tasten seines Klaviers, spielte flotten Swing oder dramatische Lieder. Dabei präsentierte er ein erstaunliches Repertoire – von christlichem Liedgut und dramatischen Stücken aus dem Musical "Phantom der Oper" bis hin zu klassischen Werken. Auf einer großen Leinwand gleich neben der kleinen Bühne zeigte Grab stimmungsvolle Bilder, aber auch persönliche Aufnahmen, die ihn mit dem ein oder anderen Prominenten zeigten.

Grab machte sein Hobby Barpianist zum Beruf. "Das war schon echt ’ne Sache", leitete er seine Begegnung mit André Rieu ein, mit dem er später gemeinsam spielte. Der Pianist erzählte lebhaft aus seiner Kindheit. Als er beim Kühe hüten mit seinem Großvater die große Weltkarte auf dem Fell einer Kuh erkannt habe, habe er gewusst, dass er in die Welt hinaus wolle. Ob von der Zeit als Bundeswehrsoldat, als Chefsteward in der Regierungsmaschine oder als Showpianist der ZDF-Serie "Traumschiff" – Waldemar Grab hatte viel zu erzählen und erinnerte mit passenden Stücken an seine jeweiligen Lebensabschnitte. Überzeugend stimmte er auch die ganz großen Kirchenlieder an, bei denen das Publikum begeistert mitsang. Viel Applaus gab es für das ungewöhnliche Konzert, bei dem er neben seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten als Pianist und Sänger auch seine christliche Überzeugung zum Ausdruck brachte.

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