Mit der Sommerschule erleben Kinder die Natur und sollen dadurch bessere Ergebnisse in der Schule erzielen und soziale Kompetenzen lernen. Foto: NAZ

Sommerschule auf dem Ruhestein soll Kindern helfen, ihre Leistungen zu verbessern.

Baiersbronn - Das Staatliche Schulamt Rastatt organisiert eine Sommerschule für Schüler der Klassen 5 bis 7 der Haupt- und Werkrealschulen. Das Projekt steht unter dem Motto: "Integration durch Bildung" und "Guter Start ins neue Schuljahr".

 

Insgesamt gibt es drei Sommerschulen. In der Akademie Bad Rotenfels, im Gründenhof in Kuppenheim und im Naturschutzzentrum Ruhestein. 25 Schüler werden in der Sommerschule am Ruhestein vom 5. bis 9. September in der Darmstädter Hütte untergebracht.

Spiele zum Kennenlernen sollen den Schülern ein gutes Arbeits- und Teamgefühl vermitteln. Neben einem eher theoretischen Teil mit Lernmodulen stehen die praktischen Aktivitäten im Vordergrund.

Die Schüler unternehmen unter anderem eine Wanderung zum Wildsee, eine Flussbettwanderung im Tal der Murg und können sich auch im Bogenschießen und Baumklettern versuchen. So hat jeder die Möglichkeit, auch außerhalb des Klassenzimmers und der Schule zu zeigen, was er kann und wozu er fähig ist.

Mit Kopf, Herz und Hand lernen

Ziel der Sommerschule ist es, jedes Kind bestmöglichst zu fördern. Mit Kopf, Herz und Hand sollen den Schülern die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch näher gebracht werden. Lernen mit und in der Natur für bessere Lernleistungen und Integration in die Gesellschaft, durch Spiel und Spaß. Die Sommerschule soll schwächeren Schülern und Schülern mit Migrationshintergrund helfen, sich besser in die Schule zu integrieren und auch bessere Schulergebnisse zu erzielen. Außerdem möchte das Schulamt Ziele, wie die Aufholung schulischer und sprachlicher Unsicherheiten, Vermittlung überfachlicher und sozialer Kompetenzen, Förderung der Freude am Lernen und Steigerung der Lernfähigkeit und Motivation durch die Sommerschule erreichen.