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Baiersbronn Bei Käferbefall zählt Schnelligkeit

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Eine ganze Reihe von Themen wurde beim Waldbegang des Gemeinderats behandelt. Foto: Gemeindeverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Erstmals wurde der jährliche Waldbegang des Baiersbronner Gemeinderats, bei dem sich das Gremium über den Gemeindeforst informierte, in Eigenregie der Mitarbeiter des Gemeindeforstbetriebs und der Gemeindeverwaltung veranstaltet.

Baiersbronn. Insgesamt 22 Teilnehmer aus Verwaltung und Gremium waren beim Waldbegang mit von der Partie, so die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.

Forstbereichsleiter Gregor Sprenger und Revierleiter Jan Meirle informierten den Gemeinderat und einige designierte Gemeinderatsmitglieder über die aktuellen Belange und Gegebenheiten im Gemeindewald. Susanne Kaulfuß erläuterte als Vertreterin des Landkreises Freudenstadt die Zahlen und Datenlage aus dem Jahr 2018.

Insgesamt sei der Holzpreis derzeit auf einem sehr geringen Niveau mit sinkender Tendenz. Dies liege daran, dass der Holzmarkt aufgrund des hohen Käferbefalls deutschlandweit sehr gut bedient sei. Zudem sei der Holzpreis bei Bäumen mit Käferbefall, da es sich hier um wertgemindertes Holz handle, ohnehin niedriger. Insgesamt sei es wichtig, dass die Bäume mit Käferbefall schnell entfernt werden, damit sich dieser nicht noch weiter ausbreitet. An ausgewählten Stellen wurden dem Gremium exemplarisch der Zustand des Waldes und Möglichkeiten, eine zukunftsfähige Forstwirtschaft zu gestalten, erläutert. So erfolgte eine Exkursion zum Städelgrund, in die Breitmiss und zum Rinkenkopf.

Der Gemeindeforstbetrieb Baiersbronn wendet bei der Aufnahme der Verbisssituation das sogenannte Traktverfahren an. Hier geht es darum, in einer Linie jährlich den Jungbestand sowohl in Art und Zusammensetzung, als auch hinsichtlich des Verbisszustands zu erfassen.

Eine Herausforderung des Gemeindeforstbetriebs und der Waldbesitzer im Allgemeinen wird es sein, im Hinblick auf das Klima und die Entwicklung des Holzpreises angepasste Baum- und Holzarten im Waldbestand zu haben, so die Gemeindeverwaltung. Ein Thema des Waldbegangs war die Vergabe von Brennholzlosen an Privatpersonen und die Aufbewahrung und Lagerung des Brennholzes. Dafür sei ein transparentes Verfahren geschaffen worden, so die Gemeinde.

Ein entsprechendes Merkblatt mit Informationen ist auf der Homepage der Gemeindeverwaltung unter der Rubrik des Gemeindeforstbetriebs eingestellt. Alternativ können Informationen telefonisch unter der Rufnummer 07442/842 11 08 erfragt und angefordert werden.

Es sei beim Gemeindeforstbetrieb genügend Brennholz für den weiteren Verkauf und weitere Interessenten vorhanden, so die Gemeinde. Allerdings sei es aus Gründen der Gleichbehandlung, optischen Gründen und wegen des Verkehrs, der zur Kontrolle der Holzstapel im Wald entsteht, nicht mehr möglich, Lagerflächen im Gemeindewald zur Verfügung zu stellen.

Bei allen Neuvergaben wird vertraglich darauf hingewiesen, dass das gekaufte Holz nach Bezahlung innerhalb von einem Monat aus dem Wald abtransportiert werden muss.

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