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Baiersbronn Bei Gartenschau wird’s konkreter

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Die gemeinsame Gartenschau – im Bild eine Visualisierung der Schelklewiesen – mit Freudenstadt wirft ihre Schatten voraus. Der Gemeinderat Baiersbronn hat weitere Planungsaufträge vergeben. Foto: Visualisierung: Planstatt Senner

Baiersbronn - Die gemeinsame Gartenschau im Jahr 2025 zusammen mit Freudenstadt nimmt weiter Form an. Einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, das Büro Planstatt Senner aus Überlingen mit weiteren detaillierten Planungsaufträgen zu beauftragen.

"Wir haben bereits einen umfangreichen Masterplan erarbeitet, nun müssen die entsprechenden Projekte geplant werden", so Bürgermeister Michael Ruf. Die Kosten für die beiden weiteren großen Planungen im Bereich des Baiersbronner Bahnhofs und im Ortsteil Friedrichstal würden bei rund 123.000 Euro brutto liegen. Insbesondere gehe es in diesen zwei konkreten Planungspaketen um den Anschluss des Mühlkanals und die Forbachaue an der Mühlbachstube, die Verbesserung der Bahngleisquerung für Zugreisende, einem ebenerdigen Übergang zum Kurpark im Bereich der Freudenstädter Straße und die Gestaltung des Märchenwegs durch den Kurpark und um die Konzertmuschel.

Noch kein Baubeschluss

Für Friedrichstal gehe es bei den Detailplanungen um die Sitzstufen und die Platzgestaltung an der Michaelskirche sowie den Zugang zum Forbach und den Weg am Königshammer. Weiterhin sei der Bereich der Grube Sophia mit einem Lorenspielplatz, einer Plattform am Fischweiher und der Fischweiher selbst für die Planungen angedacht. "Um Entscheidungen treffen zu können, brauchen wir entsprechende Kostengenauigkeit", sagte Ruf. Mit der Vergabe der Planungsleistungen erfolge noch kein Baubeschluss, betonte er.

Die zu planenden Bereiche wurden aber schon im technischen Ausschuss sowie in den Bezirksbeiräten Friedrichstal und Baiersbronn vorgestellt. "Von den Gremien haben wir bereits positive Signale bekommen", so Ruf. Für die genannten Planungsbereiche wurde für die Baukosten im Masterplan ein Gesamtbudget von rund 2,24 Millionen Euro eingestellt, die auf Grundlage von Erfahrungswerten durch das Büro geschätzt wurden.

Aufgrund der Corona-Pandemie gebe es zwar eine Verschiebung der Gartenschau in Überlingen, diese wirke sich aber zeitlich nicht auf Baiersbronn aus, erklärte Ruf. Bauamtsleiter Thomas Kuntosch betonte, dass man bei den Projekten mit Sicherheit schauen müsse, was auch finanziell machbar sei, die Situation habe sich mit Corona geändert. Gemeinderat Fritz Kalmbach (CDU) fragte, was mit den vermieteten Grundstücken im Bereich des Uferwegs geschehe. "Wir müssen abwarten, was die weiteren Planungen bringen. Aber ohne eine Kompensation für die Grundstücke anzubieten, werden wir keine Kündigungen aussprechen", sicherte Ruf zu.

Auf eine Frage von Gemeinderat Lutz Hermann (FDP/UBL) erklärte Ruf, dass für den Kreisverkehr noch ein sogenanntes Sicherheitsaudit benötigt werde, das in die Machbarkeitsstudie eingearbeitet werden müsse. "Ob der Kreisverkehr noch vor der Gartenschau 2025 kommt, müssen wir sehen. Die Gartenschau wird auch ohne Kreisverkehr am Bahnübergang nicht schlechter. Aber wir hatten, was den Kreisverkehr generell betrifft, schon schlechtere Ausgangssituationen", so Ruf.

Gemeinderat Ingo Christein (CDU) bemängelte, dass die Sesselbahn auf den Stöckerkopf bei den Leitzielen der Gartenschau fehle. Bürgermeister Ruf teilte mit, dass hier ebenfalls Planungen und Überlegungen laufen würden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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