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Baiersbronn Behelfsbrücke über die Murg kommt

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Im Bereich des Stegs über die Murg soll die neue Brücke stehen. Foto: Archivfoto: Braun

Baiersbronn - Das lange Hin und Her um den Bau einer Baustellenbrücke scheint nun zu einem positiven Ende zu kommen. Die Behelfsbrücke über die Murg im Bereich Neumühle/Gasthof Brücke wird nun doch kommen.

Den Auftrag für die Ausführung hatte Bürgermeister Michael Ruf aufgrund des Zeitfaktors bereits in einer Eilentscheidung vergeben.

In der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag teilte Ruf mit, dass sich die Sachlage geänderte habe. Noch in der Sitzung im Januar hatte der Gemeinderat aufgrund der finanziellen und zeitlichen Situation (wir berichteten) den Bau der Behelfsbrücke, die als Umleitung während der Bauarbeiten in der Freudenstädter Straße dienen soll, abgelehnt.

Rückstau wäre im Extremfall sehr lang gewesen

Eine Ampellösung war von der Verwaltung zum damaligen Zeitpunkt noch als machbar angesehen worden. Doch die fehlenden konkreten Zahlen und Informationen hatten in den Reihen der Gemeinderäte für Kritik gesorgt. "Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir noch keine Berechnungen zur Ampellösung. Nun kam heraus, dass der Rückstau, besonders zu den Stoßzeiten, zu große Dimensionen annehmen kann", erklärte Michael Ruf.

Im schlimmsten Fall hätte es einen Rückstau von bis zu vier Kilometern geben können, insbesondere ein Rückstau auf die Bahnübergänge Bahnhof und Schank sei von den Experten als sehr kritisch gesehen worden.

"Aufgrund der geänderten Situation haben wir unverzüglich mit dem Landratsamt Kontakt aufgenommen", berichtete Ruf. Nachdem die Notwendigkeit einer Brückenlösung klar gewesen sei, wurde auch eine Kostenbeteiligung entsprechend dem prozentualen Baukostenanteil seitens des Regierungspräsidiums schriftlich zugesichert.

Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte Michael Ruf mit, dass rund 280.000 Euro für den Bau der Brücke vom Regierungspräsidium als zuständigem Straßenbaulastträger übernommen würden, also rund 50 Prozent der errechneten Kosten für den Brückenbau. Die Sache sei sehr eilig. Aufgrund der Umstände habe er in einer Eilentscheidung den Auftrag zum Bau der Brücke vergeben müssen, so Ruf.

Durch die Verzögerungen sei man extrem unter Zeitdruck, sagte Ruf in der Sitzung am Dienstag. Im Vorfeld der Eilentscheidung habe es eine Meinungsumfrage unter den Gemeinderäten gegeben, die ihre Zustimmung signalisiert hätten. Mitte Februar habe der Technische Ausschuss ebenfalls dem Brückenbau zugestimmt, da es keine Alternativen gegeben hätte.

"Wir wollen bereits nächste Woche starten, und Mitte April soll die Brücke stehen. Natürlich ist das auch von der Witterung stark abhängig", so der Bürgermeister im Gespräch mit unserer Zeitung. Die ausführende Baufirma Strabag habe Kapazitäten und die Umsetzung zugesagt. Auch die Mietbrücke, die aus Holland komme, sei vorrätig. "Das Wasserrecht wurde nun erteilt, sodass wir loslegen können", so Ruf.

Im Zuge der Bekanntgaben teilte Bauamtleiter Thomas Kuntosch mit, dass die Gesamtumbaumaßnahme Freudenstädter Straße gut vorankomme. Spiele das Wetter mit, "können wir die Restarbeiten im ersten Bauabschnitt bis Ende März abschließen. Dann werden wir ab April über die Kreuzung Richtung Hinker/Sport Klumpp gehen", so Kuntosch. Der Zugang zu den anliegenden Häusern sei immer möglich, allerdings könne es sein, dass diese nicht immer mit dem Fahrzeug zu erreichen sind. Hier gebe es aber genaue Abstimmungen mit den Anliegern.

"Ich bitte um Verständnis für die Behinderungen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Baustelle noch in diesem Jahr abschließen können", so Kuntosch.

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