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Baiersbronn Beethoven gibt Interview bei Konzert

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Bürgermeister Michael Ruf und Regina Braun unterhielten mit einem Kurzstück über Beethoven die Gäste.Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Ein fröhliches Musiktheaterstück mit dem Titel "Beethoven trifft Carla Carotta" führte die Jugendmusikschule Baiersbronn im Beethoven-Jahr auf.

Baiersbronn. In dem rund 30- minütigem Stück konnten die Zuschauer im Baiersbronner Rosensaal viel über das Leben Beethovens erfahren. Die jungen Musikschüler spielten einige der berühmtesten Werke des Komponisten. Der Rosensaal war gut gefüllt. Um die Abstandsregeln wegen Corona einzuhalten, gab es zwei Vorstellungen.

Antje Krüger-Spindler, die Musikschulleiterin, war für das Konzept und die Leitung zuständig. Sie begrüßte die Gäste, darunter viele Kinder, im Rosensaal. Mit der Sonate G-Dur begannen die jungen Streicher ihren Auftritt. Antje Krüger-Spindler dirigierte und moderierte. Bürgermeister Michael Ruf hatte die Hauptrolle des Stücks spontan übernommen. Mit blonder Perücke und im Gehrock spielte er Beethoven, der von der wissbegierigen Reporterin Carla Carotta (Regina Braun) über sein Leben und sein Werk interviewt wurde.

Bei "Ode an die Freude" klatschen und schnipsen die Zuschauer mit

Die Gäste konnten vieles über Beethoven, seine schwere Kindheit und seine Taubheit erfahren. "Üben, üben, üben", so sah Beethovens Kindheit aus. Mit nur vier Jahren Schulbildung konnte er nie richtig schreiben und lesen, und musste als Kind eines Alkoholikers schon früh für den Familienunterhalt sorgen.

Zwischen den kurzen Spielszenen stimmte das Streichorchester "Die Ode an die Freude an", bei der auch die Kinder und Erwachsenen mitklatschten und -schnipsten.

Instrumentallehrerin Julia-Laura Andrei spielte viele Stücke am Klavier und verzauberte mit Beethovens "Für Elise" und seiner berühmten Mondscheinsonate. Beim "Eselkanon" machten wieder die Zuschauer mit, riefen laut "Iah" und wedelten mit ihren Händen auf den Köpfen, um Eselsohren darzustellen.

Regina Braun ließ als Reporterin immer mal wieder ein ausgedehntes "Sensationell" verlauten, und Ruf erklärte, dass auch 250 Jahre nach dem Tod von Beethoven seine Musik so lebendig sei wie damals noch zu Lebzeiten in Wien. Am Ende gab es viel Applaus für die jungen Musikschüler und die Schauspieler, die sich alle gemeinsam mit einem Geburtstagsständchen für Beethoven verabschiedeten.

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