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Baiersbronn 15 verschiedene Ideen für die Gemeindewerke

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Michael Ruf (von links) mit Jens Oberst, Regina Kohlmayer und Hans Klumpp. Foto: Wind Foto: Schwarzwälder Bote

Der Architektenwettbewerb für den Neubau der Gemeindewerke in der Werkstraße endet am Osterwochenende mit einer Ausstellung der Entwürfe im Rosensaal. Welcher von ihnen umgesetzt wird, steht aber noch nicht fest.

Baiersbronn. Ende des vergangenen Jahres hatte der Baiersbronner Gemeinderat entschieden, einen Architektenwettbewerb für den Neubau der Gemeindewerke in der Werkstraße auszuloben. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs sind seit Donnerstag bis einschließlich Ostermontag vormittags im Rosensaal in Baiersbronn zu sehen.

"Es ist schon erstaunlich", so Bürgermeister Michael Ruf bei der Eröffnung der Ausstellung: "Alle 15 Bewerber hatten die selbe Aufgabenstellung und die selben Unterlagen, und trotzdem sind 15 komplett verschiedene Lösungen bei uns eingegangen."

Die Aufgabe für die Architekten war der Entwurf eines Neubaus für die Gemeindewerke in Holzbauweise auf einem dreieckigen Grundstück unter Einbezug des bereits dort stehenden Sandsteingebäudes. In dem neuen Gebäude sollen Verwaltung und ein Kundenzentrum, aber auch Lagerhallen und Garagen untergebracht werden. Auch Platz für 25 Stellplätze und ausreichend Rangierflächen hatten die Architekten zu berücksichtigen.

Gemeinderat hat am 29. April die Wahl

Am 5. April hat das Preisgericht getagt. Ihm gehörten insgesamt 16 Personen an. Davon waren stimmberechtigt: Andrea Hack, Helmut Hagmüller, Hans Klumpp, Thomas Kuntosch, Christof Luz sowie Karlheinz Nestle, Michael Ruf, Micheal Seitz und Maike Weiss.

Der Vorsitzende des Preisgerichts, Hans Klumpp, stellte bei der Eröffnung der Ausstellung die Entscheidung und den dazugehörigen Prozess vor. So habe sich die Jury nach mehrstündiger Diskussion und zwei Wertungsrundgängen auf eine engere Auswahl von vier Bewerbern festgelegt. Nach diesem anonymen Verfahren hat der Entwurf des Architekturbüros Kohlmayer Oberst Architekten aus Stuttgart die Nase vorn. Diese Entscheidung der Jury ist für den Gemeinderat allerdings nicht bindend. Er kann sich auch für den zweitplatzierten Entwurf von Lanz Schwager Architekten aus Konstanz oder den drittplatzierten von Wittfoht Architekten aus Stuttgart entscheiden. Der vierte Entwurf von Neumahr Architekten aus Stuttgart, den die Jury wegen seiner interessanten Innenhoflösung mit einer Anerkennung auszeichnete, ist allerdings aus dem Rennen.

"Wir haben unsere Entscheidung einstimmig getroffen und liefern den Gemeinderäten damit quasi eine Steilvorlage", meinte Klumpp. Er hofft, dass sich Baiersbronn für den mit 8000 Euro prämierten Gewinnerentwurf von Jens Oberst und seinem Team entscheidet. Denn in diesem Entwurf werde viel Wert auf das Verbindende gelegt.

"Bei den Gemeindewerken arbeiten zwar ganz unterschiedliche Menschen in verschiedenen Bereichen, aber sie sind alle eine Familie, die dafür sorgt, dass die Gemeinde funktioniert", so Klumpp. Dies werde auch im Entwurf von Jens Oberst deutlich. "Vom Flur des Verwaltungsgebäudes kann man in die Werkhallen schauen. Da ist Kontakt da", betonte Klumpp. Eine weitere Besonderheit des Entwurfs ist eine unterirdische Verbindung, die zwischen dem alten Wasserwerk und dem neuen dreistöckigen Verwaltungsgebäude entstehen soll. Außerdem soll es durch die geplanten Oberlichtstreifen im ganzen Gebäude taghell sein.

Auch beim Zweitplatzierten aus Konstanz ist Licht ein Thema. Hier soll es allerdings durch eine Shed-Bauweise in die Hallen gelassen werden, an die sich turmartig ein viergeschossiges Verwaltungsgebäude anschließen soll.

Der drittplatzierte Entwurf setzt hingegen auf das Zusammenführen aller Bereiche in einem großen dreistöckigen Haus und einen großen Hof, der sich in Richtung Klosterreichenbach erstrecken soll.

Nun stehen die Gemeinderäte vor der Qual der Wahl. Ihre Entscheidung sollen sie bei der Sitzung am Montag, 29. April, ab 18 Uhr in der Weißenbachhalle treffen.

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