Zur Zuverlässigkeit des Frühzugs der RB 66 nimmt ein Leser aus Hechingen Stellung.
Woanders wohl noch schlimmer
Die persönlich geführten Interviews in den Zügen der RB 66 zwischen Tübingen und Sigmaringen/Aulendorf können wohl nicht im Zug passiert sein, der um 6.50 Uhr in Hechingen Richtung Albstadt fahren sollte.
Die Pünktlichkeit dieses Zuges kann man seit September 2025 an zwei Händen abzählen (davor wahrscheinlich an vier, aber da wurde noch nicht so darauf geachtet). Fünf Minuten Verspätung sind so normal, dass man auch täglich fünf Minuten später das Haus verlassen kann. Wenn er denn mal pünktlich kommt, stürzt 1/3 der üblichen Fahrgäste herbei, der Rest schaut sich überrascht an.
Die Kinder am Bahnhof rauslassen und weiter zur Arbeit fahren? Undenkbar, zu hoch ist das Risiko, dass der Zug ganz ausfällt und man die Kinder doch zur Schule fahren muss. Wie machen das Pendlerinnen, die pünktlich bei der Arbeit sein müssen, frage ich mich des Öfteren.Aber um es mit den lapidaren Worten der 10-jährigen Tochter zu sagen: „Wenn Sie schreiben ‚pünktlich‘, dann muss es woanders ja noch schlimmer sein.“
Mara Kleinmann, HechingenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.