Die Kosten für die gut 100 Meter kurze Rohrleitung liegen bei 334 000 Euro – was der Gemeinderat noch beschlossen und besprochen hat.
Radweg an der Hauptstraße, Baustelle an der Bahnhofstraße, neues Fahrzeug für den Bauhof – das hat der Gemeinderat besprochen und beschlossen:
Radweg Hauptstraße
Einen Radstreifen auf Haupt- und Heidelbergstraße anzubringen, hat Gisela Birr vorgeschlagen. Weil dort oft Fahrradfahrer unterwegs sind, würde ein Radstreifen die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern. Michael Breimesser erklärte, dass trotz Radstreifen noch ausreichend Platz sein müsste, damit zwei Autos aneinander vorbeifahren können. Dies wäre aber nicht mehr so, wenn auf beiden Seiten Markierungen sind. Im Gespräch ist nun, dass nur auf einer Seite ein Radstreifen angebracht wird.
Baustelle Bahnhofstraße
Der Mischwasserkanal auf einem Abschnitt der Bahnhofstraße wird für rund 334 000 Euro verlegt. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Betroffen ist ein Teilstück von etwa 100 Metern schräg gegenüber vom Haus im Park. Die Bauarbeiten sollen im Juli beginnen und im Oktober dieses Jahres beendet sein. Grund für die Bauarbeiten ist, dass der Kanal nicht nur unter der Straße verläuft, sondern teils auch unter einem privaten Grundstück an der Bahnhofstraße.
Anhänger mit Kran
Der Gemeinderat hat entschieden, den Fuhrpark des Bauhofs zu erweitern: Neu angeschafft wird ein Anhänger mit Kranausleger für rund 68 000 Euro. Der Kauf eines Ladekrans war schon mehrfach in den Mittelanmeldungen geführt, wurde jedoch immer aufgrund von wichtigeren Investitionen verschoben. Beim Hochwasser 2024 hätte der Kran die Aufräumarbeiten enorm erleichtert. Da der Bauhof zum damaligen Zeitpunkt nicht mit mit dieser Technik ausgestattet war, musste es von einem externen Dienstleister bezogen werden. Wenn dieser das Fahrzeug nicht verfügbar gehabt hätte, „hätten wir alt ausgesegehen“, sagte Bauhofleiter Binder. Ausgestattet ist der Kranausleger mit einer Fernbedienung, sodass die Mitarbeiter das Gerät je nach Lage aus sicherer Entfernung bedienen können.
Bauplätze vergeben
Weitere fünf Bauplätze hat der Gemeinderat vergeben. Im Februar und März hatte die Gemeinde weitere 15 kommunale Wohnbauplätze im Neubaugebiet Fronwiesen-Raubrühl und in den Ortsteilen öffentlich zum Verkauf angeboten. Fünf davon wurden bereits Mitte Mai vergeben, nun folgten bei der Sitzung am Montag weitere fünf. Die Auswahl entspricht den vom Gemeinderat beschlossenen Vergabekriterien. Im nächsten Schritt werden die Kaufverträge vorbereitet.
Abriss-Abrechung
3,34 Millionen Euro hat der Abriss der ehemaligen Fabrik Maute gekostet. Das hat Bauamtsleiter Holger Maier berichtet. Demnach sind die Kosten gut 500 000 Euro höher als ursprünglich kalkuliert. Grund dafür sind unvorhersehbare zusätzliche Maßnahmen, die erst während der Abrissarbeiten erkannt werden konnten. Das derzeit auf dem Gelände lagernde Betonabbruch-Material wird für die künftige Erschließung des Maute-Areals genutzt.