Im Zuge der Gartenschau Freudenstadt und Baiersbronn, die vom 23. Mai bis 12. Oktober 2025 stattfinden soll, will die Deutsche Bahn den Hauptbahnhof Freudenstadt in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Dies erfuhr unsere Redaktion im Gespräch mit der Pressestelle der Bahn in Stuttgart. Ziel sei es, den Reisenden bis zur Gartenschau 2025 einen modernen und zukunftsträchtigen Bahnhof vorstellen zu können. Auch für die Stadt selbst soll der Hauptbahnhof wieder zu einer Visitenkarte werden.
Aktuell ist ihm schon hier und da anzusehen, dass er in die Jahre gekommen ist. So plant die Bahn momentan umfassende Maßnahmen am Gebäude. Dazu erfolge derzeit eine Ausschreibung an ein Ingenieurbüro.
Bereits 2022 wurden eine große Zahl von neuen Fenstern eingesetzt. Ein Großteil der Dachflächen soll erneuert werden. Sichtlich leiden die Holzschindeln am Gebäude. Auch diese werden nach und nach saniert.
Wie der Innenbereich gestaltet wird, steht gegenwärtig noch nicht fest
Nun wurden im linken Wohntrakt (links von der Eingangstreppe) zwei Wohnungen saniert. Sie sollen demnächst wieder dem Mietmarkt zugeführt werden. Linksseitig vom Hauptbahnhof (Stadtauswärts) wird noch dieses Jahr eine geschlossene Müllstation errichtet. Damit sollen überlaufende Müllcontainer bald der Vergangenheit angehören.
„Aktuell laufen Gespräche mit der Stadt Freudenstadt, um gemeinsam erörtern zu können, wie man eventuell das Umfeld des Bahnhofs besser gestalten kann“, so eine Pressesprecherin der Bahn. Wie der Innenbereich der Bahnhofshalle und des Reisezentrums gestaltet werden, steht gegenwärtig noch nicht fest.
Hinsichtlich der Barrierefreiheit bleibt es so, dass der Hauptbahnhof während seiner Öffnungszeiten über ein behindertengerechtes WC verfügt. Vom Hausbahnsteig (Gleis 1) kann die Bahnhofshalle barrierefrei erreicht werden. Der Mittelbahnsteig mit den Gleisen 2 und 3 ist dem Einstieg in moderne Züge angepasst.
Die Signaltechnik ist ebenso auf dem neusten Stand. Hier wird der Zugverkehr durch ein Elektronisches Stellwerk vom Freudenstädter Stern gesteuert. Mit den Bahnstrecken nach Stuttgart, Karlsruhe und Offenburg verfügt Freudenstadt über eine gute Bahnanbindung. Zumindest stündlich, kann man mit Zügen der DB, Stadtbahnen der AVG, und Triebwagen der SWEG die Reise antreten. Das 49-Euro-Ticket soll die Freudenstädter Region für eingefleischte Bahnfahrer noch attraktiver machen.
Über die Kosten der Sanierung war noch nichts zu erfahren
Nicht zu vergessen, sind auch die einzelnen Busverbindungen in die Fläche, die man am Vorplatz des Hauptbahnhofs und dessen Busbahnsteige erreichen kann.
Über die Kosten der Sanierung war noch nichts zu erfahren. Man darf gespannt sein, dass eines der früheren Aushängeschilder von Freudenstadt in neuem Glanz erstrahlen wird.