Die Gäubahn wird gekappt. Unnötig? Foto: Christian Johner/dpa

Zur Kappung der Gäubahn hat unser Leser Michael Leibrecht aus Hausen, Mitglied der ProGäubahn Initiative Rottweil, eine klare Meinung. Er fühlt sich verschaukelt.

Ich fühle mich als einer von 1,4 Millionen Anlieger der Gäubahn auch verschaukelt und nicht ernst genommen. „Die Sperrung der Gäubahn ist nicht nur rechtlich nicht zulässig, sondern vor allem auch technisch für den Baufortschritt von Stuttgart 21 gar nicht nötig“, wie Hans-Jörg Jäkel, Vorsitzender des Gäubahnkomitees Stuttgart, bei verschiedenen Veranstaltungen immer wieder betonte: „Die Planfeststellungsbeschlüsse zu S21 beruhen auf der inzwischen von der Deutschen Bahn nicht weiter verfolgten Planung, mittels provisorischer S-Bahn-Gleise die S-Bahn-Station Mittnachstraße anzuschließen und für diese Arbeiten die Gäubahn zu unterbrechen.

 

Skandal – Gäubahn-Unterbrechung

Zwischenzeitlich konnte die DB die Rampe zum Anschluss der neuen S-Bahn-Station bauen, ohne dass die Gäubahn dafür hätte unterbrochen werden müssen. Die Grundlage für eine Gäubahn-Unterbrechung auch nur für wenige Wochen ist damit entfallen“, so Jäkel. Auf diesen Skandal – Gäubahn-Unterbrechung ohne Grund und das für viele Jahr(zehnt)e – weisen die Pro-Gäubahn-Initiativen seit Monaten und Jahren hin.

Michael Leibrecht, Rottweil-Hausen, ProGäubahn Initiative Rottweil

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