Im Wald von Schömberg sollen Bänke abgebaut werden. Foto: © Murphy44 - stock.adobe.com

Zum Abbau von Bänken im Wald hat unser Leser Joachim Lauer aus Bad Liebenzell folgende Meinung.

Meine Frau und ich, wir sind gern im Wald unterwegs. Zwischendurch machen wir Rast auf einer Bank. Im Bereich der Gemeinde Schömberg stehen viele hellgrüne Sitzbänke. 60 von ihnen sollen nun weichen. Das im Schwarzwälder Boten (16.8.2024) zitierte Bundeswaldgesetz nennt herabfallende Äste für eine wald-typische Gefahr. So habe ich das bisher auch gesehen. Wenn es nicht stürmt, werden wir uns trotzdem weiterhin unter Bäumen auf Bänke setzen, seelenruhig. Wir sind auch noch nie von einem Ast getroffen worden. Auf den Wegen durch die Wälder könnten erst recht Äste auf unsere Köpfe fallen.

 

Wer hat alles im Griff?

Was steckt hinter der „Kontroll-, Warn- und Sicherheitspflicht“ des Landeswaldgesetzes und hinter dem Vorhaben, Bänke abzubauen? Neben dem wichtigen Gedanken der Sorgfalt auch die Angst, dass man nicht alles im Griff haben könnte? Wer hat denn alles im Griff? Können wir künftig nur noch voller Angst vor möglichen Gefahren in die Natur gehen? Sollten wir dann auch lieber nicht mehr Auto fahren oder gar als Fußgänger über die Straße gehen? Es könnte überall etwas passieren...

Bleiben wir doch lieber bei der Freude an der Natur, halten wir es mit Gelassenheit oder mit Gottvertrauen!

Joachim Lauer, Bad Liebenzell

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