Pfarrer Maximilian-Friedrich Schiek mit Lena und Udo Raisch bei der Spendenübergabe (von links) Foto: Roland Stöß

Lena und Udo Raisch, von der gleichnamigen Calwer Bäckerei, haben eine vierstellige Summe für „Brot für die Welt“ gesammelt. Mehr, als noch im Vorjahr.

Der Altburger Pfarrer Maximilian-Friedrich Schiek erhielt aus den Händen von Lena und Udo Raisch aus der gleichnamigen Bäckerei einen Scheck über 7000 Euro.

 

Vor über zehn Jahren wurde von der Familie Raisch die Idee geboren, einen Monat lang Geld aus dem Verkauf von „Alpirsbacher Bierbrot“ – gebacken mit Bier der regionalen Brauerei Alpirsbacher Klosterbräu – zu sammeln, um es der Aktion „Brot für die Welt“ zu spenden.

Waren es im vergangenen Jahr noch 6800 Euro, freute sich Schiek nun über die noch höhere Spendensumme. „Brot für die Welt“, eine Nichtregierungsorganisation (NGO) der evangelischen Kirchen, setzt sich für globale Gerechtigkeit, Frieden und Bildung sowie gegen Hunger und Armut ein.

Schiek bewertete die Tatsache, dass das Spendenaufkommen nochmals gewachsen ist, als erwähnenswert, weil es dem gegenläufigen Trend entspricht. „Selbstverständliches ist heute nicht mehr selbstverständlich.“

Er stelle generell fest, dass die Bereitschaft, zu spenden, zurückgehe. „Früher waren Menschen, die in kargen Zeiten selbst erfuhren, was Not bedeutet, eher bereit, etwas abzugeben. Diese Menschen sterben nach und nach oder sind nicht mehr in der Lage, zu spenden.“

Über 30 000 Brote verkauft

Durch den Kauf des Brotes hat letztendlich jeder Raisch-Kunde sein Scherflein dazu beigetragen, ein bisschen Not und Elend auf der Welt zu lindern.

Insgesamt wurden im Aktionszeitraum Oktober 31 747 Brote verkauft. Auch die Kirchengemeinden Gechingen, Hirsau, Calw, Altburg, Zavelstein und Wimberg machten mit, indem sie das von Raisch zum Erntedankfest gespendete Brot verkauften.

Firmenchef Udo Raisch und Lena Raisch aus dem Bereich Marketing freuten sich, dass gerade mit dem Verkauf von Brot eine Aktion „Brot für die Welt“ geholfen werden kann.