Das heimische Badminton-Ass Mark Obermeier feiert ein spektakulären Start ins Jahr 2026.
Der seit dieser Saison für den BC Offenburg startende Spieler gewann bei den Aktiv-Landesmeisterschaften der Verbände Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg den Titel im Herreneinzel.
Obermeier war zur neuen Saison vom BC Eimeldingen zum BC Offenburg gewechselt, um dort in der 2. Bundesliga aufzulaufen. Besonders bemerkenswert ist dieser Erfolg, da er im Turnierverlauf die an Nummer eins und zwei gesetzten Spieler David Kramer (SG Schorndorf) und Steffen Grün (TV Marktheidenfeld) bezwingen konnte.
Obermeier ging in Markkleeberg in zwei Disziplinen an den Start – im Einzel sowie im Doppel gemeinsam mit Moritz Miller (TSV 1906 Freystadt).
Im Doppel präsentierte sich das Duo zunächst souverän und gewann die beiden Auftaktspiele sicher. Im Viertelfinale war jedoch gegen die an Position drei gesetzte Paarung Niklas Ditter (BSV Eggenstein-Leopoldshafen) und Florian Winniger (SG Schorndorf) Endstation. Mit 14:21 und 14:21 mussten sich Obermeier/Miller klar geschlagen geben.
Im Einzel hingegen nahm Obermeier in einem stark besetzten 64er-Hauptfeld richtig Fahrt auf. Bereits im Achtelfinale wartete mit Tim Specht (TV Marktheidenfeld) ein äußerst anspruchsvoller Gegner. In einem hochklassigen und umkämpften Match setzte sich Obermeier knapp mit 21:18, 24:26 und 21:18 durch. Im Viertelfinale folgte ein überraschend deutlicher Erfolg gegen Doppelpartner Moritz Miller, den er mit 21:17 und 21:6 besiegte und sich damit einen Platz auf dem Podest sicherte.
Im Halbfinale traf Obermeier auf Steffen Grün, die Nummer zwei der Setzliste. Nach verlorenem erstem Satz zeigte der Neu-Offenburger große mentale Stärke und drehte die Partie mit 21:19 und 21:13 zu seinen Gunsten.
Im Finale kam es schließlich zur Neuauflage des Endspiels der Baden-Württembergischen Meisterschaften vom Dezember gegen Topfavorit David Kramer – damals noch mit dem besseren Ende für Kramer. Dieses Mal entwickelte sich ein hochdramatischer Dreisatzkrimi, in dem Obermeier mehrere Matchbälle abwehrte und großen Kampfgeist bewies. Mit 16:21, 26:24 und 21:17 krönte er seine starke Turnierleistung schließlich mit dem Titelgewinn.