Der Gemeinderat Steinen hat dem Betriebs- und Hygienekonzept für das Freibad zugestimmt. Namen sollen darin aber nicht auftauchen.
Der Gemeinderat hat dem erstmals erstellten Betriebs- und Hygienekonzept für das Freibad ohne Personalisierung einstimmig zugestimmt. Das heißt, dass in dem Konzept keine Namen von Personen aufgeführt werden.
Im Betriebskonzept geregelt ist die Betriebsorganisation, die Personalplanung (Badeaufsicht, Reinigung, Kassenbetrieb und anderes), die Sicherheits- und Hygienestandards, Abstands- und Zugangskontrollen und rechtliche Vorgaben. Das Konzept orientiert sich an der Richtlinie „Verkehrssicherungs-, Aufsichts- und Oreganisationspflichten in öffentlichen Bädern während des Badebetriebes“.
Die Gesundheit der Badegäste hat Priorität
Ziel des Konzeptes ist es, „die Gesundheit der Badegäste zu schützen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten, die Umwelt zu schonen und die Zufriedenheit der Besucher zu erhöhen.“ Es listet „Maßnahmen zur Sicherstellung der Wasserqualität, zur Einhaltung hygienischer Bedingungen, zur Gewährleistung der Sicherheit der Badegäste und zur Schulung des Personals“ auf.
Braun spricht von einem mustergültigen Konzept
Im Bad arbeiten zwei Rettungsschwimmer, Kassenpersonal, Mitarbeiter einer externen Reinigungsfirma und eine Person, die die Technik betreut. Auch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung (Werkhof, Hochbau) sind mindestens zweimal täglich für einen Sicherheitsrundgang im Freibad.
Bürgermeister Gunther Braun teilte in der Sitzung des Gemeinderats mit, dass das Landratsamt Lörrach der Gemeinde gesagt habe, was im Konzept enthalten sein müsse. „Wir haben nun ein mustergültiges Betriebskonzept, wie es das nirgends gibt.“ Rudolf Steck äußerte, das Konzept sei „schlüssig und es passt.“