Thekla Walker, die neue Umweltministerin, will die Pläne schnell umsetzen. Foto: LICHTGUT/Leif Piechowski/Leif Piechowski

Die Windenergie-Branche fordert einen schnelleren Ausbau. Baden-Württembergs neue Umweltministerin Thekla Walker will mitziehen.

Stuttgart - Planer, Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen fordern von der baden-württembergischen Landesregierung eine rasche Umsetzung ihrer ehrgeizigen Ausbaupläne. Die Politik müsse bei der gesamten Verwaltung mit Nachdruck einfordern, dass Genehmigungsverfahren zielgerichtet im gebotenen Zeitraum abgeschlossen würden, sagte Julia Wolf vom Landesverband Windenergie anlässlich einer digitalen Veranstaltung am Donnerstag in Stuttgart. Es gebe einige vorbildliche Landratsämter, die binnen sechs bis zwölf Monaten eine Genehmigung erteilten.

Windenergie Herzstück der Energiewende

Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) sagte, der Windenergieausbau sei und bleibe das Herzstück der Energiewende, ein zentrales und unverzichtbares Element. Sie bekräftigte zugleich, dass die Pläne schnell umgesetzt werden sollen. Die Landesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, in den kommenden Jahren bis zu 1000 Windräder aufzustellen. Dazu soll der Staatswald stärker für den Ausbau geöffnet und dort jede zweite Anlage errichtet werden. Im Südwesten waren Ende vergangenen Jahres 731 Anlagen in Betrieb, das sind gerade mal 12 mehr als 2019.

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