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Bad Wildbad Wild Line soll an Pfingsten eröffnet werden

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Vorabinformation: Einige Stadträte informierten sich in Tirol über die highline179, die längste Hängeseilbrücke der Welt im Tibet Style. Bürgermeister Alois Oberer (rechts) aus Reutte empfing die Gruppe aus dem Schwarzwald. Neben ihm steht Bürgermeister Klaus Mack. Foto: Stadt

Bad Wildbad - In der Kurstadt und ihren Stadtteilen stehen im neuen Jahr einige Baumaßnahmen an. Und auch ein großes Jubiläum wird 2018 im Enztal begangen. Bürgermeister Klaus Mack erklärt im Gespräch mit unserer Zeitung die anstehenden Aufgaben.

Die wohl bekannteste Baumaßnahme des neuen Jahres hat einen aufregende Namen: Wild Line. Die Hängebrücke, welche im Tal der Bärenklinge errichtet wird, soll an Pfingsten ihre Eröffnung feiern. Dies ist zumindest die Vorstellung von Bürgermeister Mack: "Das ist ein sehr ehrgeiziger Zeitplan." Er sei aber optimistisch. In der Vorweihnachtszeit seien bereits die Fundamente für das Bauwerk gegossen worden. "Wenn die Brücke steht, gibt sie dem Sommerberg und dem Tourismus in der Stadt sicher einen großen Schub", freut sich der Rathauschef.

Neue Parkplätze

Auch die Sanierung der Bergstation der Sommerbergbahn wird im neuen Jahr bewerkstelligt. Hier entsteht eine Toilettenanlage für die Gäste. Diese wird sich in einem bisher ungenutzten Gebäude befinden.

Eine weitere Neuerung soll es im Bereich des Wildbader Sportplatzes geben. "Hier wird ein Verkehrsleitsystem mit neuen Parkplätzen entstehen", berichtet Mack. Diese seien als Unterstützung der Wanderangebote, wie beispielsweise dem Zick-Zack-Weg geplant.

Private Investitionen

Die Stadtsanierung steht im neuen Jahr weiterhin mit auf der Prioritätenliste. Das neugebaute Wohn- und Geschäftshaus "Enzblick" solle ebenfalls um einige Parkplätze ergänzt werden.

Ein Herzensthema des Bürgermeisters ist die Förderung der Füßgängerzonenbereiche in der Kurstadt. Dies solle auch durch private Investitionen geschehen. "Im Bahnhof will der neue Eigentümer einen Gastronomiebetrieb etablieren. So etwas stelle ich mir auch für andere leer stehende Gebäude vor", so Mack. Im Bereich der Wilhelmstraße fiele ihm da beispielsweise der ehemalige Standort der Drogerie Schlecker ein. "Das sind Dinge die uns 2018 beschäftigen werden: Wir wollen die Innenstadt attraktiver machen", bemerkt Mack.

Fundierte Grundlage

Ein ebenfalls wichtiges Thema in Bad Wildbad ist schon wegen des Namens ersichtlich: Die Bäder in der Kurstadt. "Die Stadt wird sich mit der Zukunft ihrer Bäder befassen", verspricht Mack. Beim im vorigen Jahr geschlossenen Hallenbad müsse man schauen, wie es weitergeht. Einen konkreten nächsten Schritt gebe es aktuell nicht. In das Freibad werde auf jeden Fall investiert. "Um eine fundierte Grundlage zu haben, wurde noch im Dezember 2017 eine Studie in Auftrag gegeben", erklärt der Bürgermeister. Mit dieser werde sich die Stadt dann im ersten Halbjahr befassen.

Auch für die Vital Therme könnte sich das Jahr 2018 zu einem Wendepunkt entwickeln. Laut Mack gibt es die Idee eines "Staatsbades 4.0". Die Vital Therme solle in das leer stehende Gebäude des Neuen Eberhardsbades einziehen. Für das aktuelle Gebäude des Bads gebe es den Plan, es in ein Hotel umzuwandeln. Das Land Baden-Württemberg prüfe aktuell die Machbarkeit dieser Idee. "2018 wird sich die Frage klären, wie es weitergeht", erwartet Mack.

Nicht nur in der Kernstadt wird 2018 gebaut. Auch in den Stadtteilen steht einiges an. So wurde die Wildbader Straße in Calmbach voriges Jahr in das Stadtsanierungsgebiet aufgenommen. Dadurch seien, so Mack, Fördermittel für die nächsten acht Jahre ergattert worden. Mit dem Geld sollen nun die Straßendecke, die Gehwege sowie das Wohnumfeld erneuert werden. Als Vorbild diene hier die Ortsdurchfahrt an der Höfener Straße. Nun fänden aber erst einmal die Planungsarbeiten statt. Die Bürger sollen in diese durch eine Informationsveranstaltung in der ersten Jahreshälfte miteinbezogen werden.

2,5 Millionen Euro

Ebenfalls in Calmbach steht 2018 der Neubau einer Mensa bei der Fünf-Täler-Schule an. Das Gebäude wird 2,5 Millionen Euro kosten und soll Platz für 80 bis 100 Schüler bieten.

Auch die Ortsdurchfahrt in Aichelberg soll saniert werden. Im vergangenen Jahr wurden laut Mack Fördermittel für den Gehweg bewilligt. Auch der Landkreis Calw habe zugesagt, sich um die Straßendecke zu kümmern. Da es sich um eine Kreisstraße handele, falle diese in den Zuständigkeitsbereich des Landkreises. Es stehe jetzt aber noch die Detailplanung an. "Ich hoffe, dass die Baumaßnahme noch in diesem Jahr vollzogen werden kann", zeigt sich Bürgermeister Mack optimistisch.

Fördermittel beantragt

In den Stadtteilen Nonnenmiß und Sprollenhaus wird 2018 ein großer Schritt in Richtung Zukunft gegangen: Ein schnellerer Internetzugang für die Bürger soll durch das Verlegen einer Glasfaserleitung ermöglicht werden. "Auch hier sind die Fördermittel beantragt. Die Bewilligung geht bei diesem Thema erfahrungsgemäß schnell über die Bühne", meint Mack.

Im Enztal wird im neuen Jahr aber nicht nur gebaut, sondern auch gefeiert. Es stehen zwei Jubiläen an. Der etwa zehn Kilometer lange historische Rundwanderweg Fautsburg besteht seit mittlerweile zehn Jahren. Dieser runde Geburtstag wird, so Mack, von der Initiative, die 2008 verantwortlich für das Anlegen des Rundwanderwegs war, feierlich begangen.

1868 eröffnet

Etwas mehr Jahre auf dem Buckel hat die Enztalbahn. Sie feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Am 11. Juni 1868 wurde sie eröffnet. Möglich wurde sie damals durch einen Vertrag zwischen Baden und Württemberg.

"Dieses Jubiläum wird im ganzen Enztal gefeiert", informiert der Schultes. Auch Bad Wildbad sei da selbstverständlich dabei. Wie und in welchem Umfang, sei aber noch nicht abschließend beschlossen.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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