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Bad Wildbad Steht beliebter Winterzauber vor dem Aus?

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Gehen die Lichter beim Wildbader Winterzauber in diesem Jahr endgültig aus? Die Stadt ziert sich bisher mit genauen Auskünften. Foto: Archiv

Bad Wildbad - Ist der Wildbader Winterzauber im Kurpark bald Geschichte? Viele Stimmen mehren sich und bestätigen die Vermutung. Doch die Stadt ist wortkarg und verweist auf den urlaubenden Bürgermeister Klaus Mack und den Organisator Manfred Preuss.

Der Wildbader Winterzauber hat in den vergangenen Jahren die Bevölkerung und Besucher gleichermaßen verzaubert.

Doch nach sechs Jahren könnte jetzt Schluss sein. Dem Vernehmen nach wurde in der jüngsten nicht öffentlichen Gemeinderatssitzung die Thematik diskutiert. Der Hauptorganisator Manfred Preuss, der als Vertreter der Johanneshäuser in Bad Wildbad und Bad Liebenzell den Winterzauber im Kurpark 2013 initiierte, soll sich jetzt zurückgezogen haben.

Gesellschaft stellt Unterstützung ein

Das bestätigte auch Anneli Zenker, Geschäftsführerin der MHT Gesellschaft für soziale Dienste, die als Dachorganisation der beiden Häuser fungiert: "Nach meinem Kenntnisstand wird es zumindest nicht mehr von uns verantwortlich ausgerichtet", erklärt sie auf Anfrage, verweist aber auf Preuss selbst. Der verweilt momentan allerdings im Urlaub – und ist überdies auch nicht über seine Schweizer Firma Global Concept.Consult AG zu erreichen.

Bei der Stadt Bad Wildbad hüllt man sich hingegen in kollektives Schweigen, zündet mitunter stattliche Nebelkerzen. Bürgermeister Klaus Mack ist im Urlaub. Sein Stellvertreter Jochen Borg spricht auf Nachfrage davon, dass man zunächst alles "zusammentragen" müsse und dann in der nächsten Woche mit einer "fundierten" Meldung aufwarten werde. Ob darin Details zu einem möglichen Aus der beliebten Veranstaltung zu finden sind oder etwaige Pläne der Stadt, den Winterzauber künftig selbst zu stemmen? Fragen, deren Beantwortung die Verwaltung schuldig bleibt.

Mögliches Ende wird nicht dementiert

Auch beim Wildbader Stadtmarketing, das in die Organisation des Großevents miteinbezogen war, geht man in Deckung. "Wir können dazu gerade urlaubsbedingt nicht mehr sagen, da eben die beiden wichtigsten Personen weg sind", erklärt Marina Lahmann das Dilemma. Ein solches soll wohl auch die Stadt haben. Denn aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass der Stadt eine alleinige Fortführung des Winterzaubers schlicht zu teuer sei.

Trotz aller Fragezeichen: Das drohende Aus dementiert hat seitens der Verwaltung keiner. Es dürfte sich also nicht mehr die Frage nach dem Ob, sondern nur noch die nach dem Warum stellen.

Die wird dann sicher spätestens in der "fundierten" Mitteilung in der kommenden beantwortet.

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Markus Kugel

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