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Bad Wildbad Starter-Rekord bei Stäffeleslauf

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Die drei erstplatzierten Frauen, Männer und Feuerwehrangehörigen bei der Siegerehrung zusammen mit Stadtoberhaupt Klaus Mack (links) sowie mit Beate Braun und Guido Schmid (rechts). In der Mitte (in weißer Kleidung) der Tagessieger Christian Riedl und rechts neben ihm (mit Siegerpokal) Klara Ohngemach. Foto: Ziegelbauer

Bad Wildbad - Freude, Spaß, Begeisterung, Leistungstest, Kraftakt – wohl von allem etwas bietet der Wildbader Stäffeleslauf mit seinen 1987 Stufen auf Deutschlands längster Treppe.

Über die Bühne ging er am Freitagabend zum 13. Mal bei idealen Temperaturen um die 20 Grad. Mit der Rekordzahl von 226 Teilnehmern und damit etwa 70 mehr als im vergangenen Jahr.

Tagessieger und damit auch Sieger bei den Männern wurde wie in den vergangenen Jahren der aus Erlangen angereiste Towerrunning-Weltmeister Christian Riedl mit 8,07 Minuten. Schnellste Frau war wie schon im vergangenen Jahr Klara Ohngemach (Skizunft Calmbach, Jugend U 16) mit ihrer Spitzenzeit von 10,21 Minuten.

"Wir sind völlig überrannt worden", erklärte Beate Braun, Leiterin der Leichtathletik-Abteilung im TSV Wildbad als Veranstalterin des 13. Stäffeleslaufs – unterstützt von ihrem Stellvertreter Guido Schmid und von einem Team mit etwa 20 Helfern bei der Abwicklung des Laufes und hinter den Kulissen.

Der Grund für den "Run" auf den Stäffeleslauf waren wohl die günstigen Wetterprognosen, die erstmalige separate Wertung der 38 in kompletter Einsatzausrüstung teilnehmenden Feuerwehrangehörigen aus 18 Feuerwehren sowie die Wertungen als zweiter Lauf für den Calwer Berglauf-Cup 2019 und für den Deutschen Towerrunning-Cup 2019.

Die Anregung zu der separaten Feuerwehrwertung war im vergangenen Jahr von Kalle Müller von der Nürtinger Feuerwehr gekommen, die schon seit einigen Jahren an den Stäffelesläufen teilnimmt.

Mit 79 Jahren dabei

Dass Laufen ein Sport für jedes Alter ist, zeigte die Spanne von sechs Jahren beim Mini-Stäffeleslauf der Jüngsten bis zu den drei ältesten Teilnehmern Günter Baier (SG EJK Hattersheim), Ernst Georg Kieburg (Bad Wildbad) und Alwin Wurster (Ebershardt) mit 79 Jahren, von denen Alwin Wurster die Strecke in 18,37 Minuten schaffte.

"Wir haben vor Kurzem Nachwuchs bekommen, deshalb habe ich einen Trainingsrückstand", bezweifelte schon vor dem Start Riedl als Stäffeleslauf-Dauersieger ein Toppen seiner bisherigen Zeiten, was sich mit 8,07 Minuten (2017: 7,47 Minuten, 2018: 7,52 Minuten) dann auch bestätigte.

Beate Braun und Bürgermeister Klaus Mack, der auch den Hauptlauf startete, begrüßten die auf dem Uhlandplatz vor der Talstation versammelten Läufer. Dabei verwies das Stadtoberhaupt auf die Wild Line-Hängebrücke und auf den Baumwipfelpfad auf dem Sommerberg und baute in seinen Willkommensgruß auch eine Werbung für die Feuerwehr ein.

Daniel Antokovic, Rico Loy und Guido Schmid schickten die Läufer im Doppelstart auf die Strecke, angefeuert von Zuschauern schon am Start und dann wieder an der Panorama-Bergbahnstation, an der Brücke Panoramastraße und schließlich nochmals vor dem Ziel an der Bergstation.

Nur noch Stehplätze gab es bei der etwa einstündigen Siegerehrung auf dem von der Leichtathletikabteilung bewirtschafteten Uhlandplatz. Dabei überreichte Bürgermeister Mack den Wanderpokal der Stadt Bad Wildbad nur an Klara Ohngemach. Christian Riedl hatte vergessen, den in seinem Besitz befindlichen Wanderpokal des vergangenen Jahres mitzubringen, der ihm ohnehin wieder überreicht worden wäre. Beate Braun und Guido Schmid wickelten die weitere Siegerehrung bis gegen 22 Uhr ab, bei der sich Braun bei den Sportlern für die Teilnahme bedankte. Sie hoffe auf ein Wiedersehen beim 14. Wildbader Stäffeleslauf im Jahr 2020.

Der Bericht über den Mini-Stäffeleslauf der Nachwuchsläufer folgt in einer der nächsten Ausgaben.

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