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Bad Wildbad "Sportlerin des Jahres" erhält Preis der Fritz-Eitel-Stiftung

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Mit dem Preis aus der Fritz-Eitel-Stiftung wurde bei der Sportlerehrung der Stadt Bad Wildbad Anna Ohngemach (Mitte) von Gerda Eitel, der Witwe des Stiftungsgründers Fritz Eitel und Bürgermeister Klaus Mack ausgezeichnet. Foto: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Wildbad. Seit 2010 gibt es bei den jährlichen Sportlerehrungen der Stadt Bad Wildbad zusätzlich zu den Sportplaketten in Bronze für einen Sportler noch eine ganz besondere Auszeichnung: Den Preis aus der Fritz-Eitel-Stiftung, den in diesem Jahr samt Urkunde die 16-jährige Anna Ohngemach aus den Reihen der Skizunft Calmbach entgegennehmen durfte. Und zwar aus der Hand von Gerda Eitel, der Witwe des im Jahr 2011 verstorbenen Stiftungsgründers.

Fritz Eitel als langjähriger Stadtrat, stellvertretender Bürgermeister der Kurstadt und Ehrenvorsitzender des TSV Wildbad hatte sich den Ausführungen von Bürgermeister Klaus Mack zufolge zu seinem 70. Geburtstag im Jahr 2009 keine Sach-, sondern Geldgeschenke gewünscht. Mit dem Ziel der Errichtung einer Stiftung für besonders herausragende Sportler mit einem vorbildlichen, fairen und mitmenschlichen Verhalten. Erste Preisträgerin war im Jahr 2010 Angelina Bott gewesen. Jetzt ging der Preis an Ohngemach, die im Juli 2019 in einer Leserwahl unserer Zeitung auf Sportkreisebene zur "Sportlerin des Jahres" gekürt wurde.

Schon mit drei Jahren auf Skiern unterwegs

Wie bei der Preisverleihung zu erfahren war, stand Ohngemach schon als Kind mit drei Jahren auf den Skiern. Im Alter von zwölf Jahren qualifizierte sie sich für den Schülerkader des Schwäbischen Skiverbandes. Mit dem Besuch von Lehrgängen und einem überaus intensiven Training bei der Skizunft Calmbach gelang es ihr, ihre Lauftechnik und Ausdauer stetig zu steigern, sodass die Leichtathletik, das Turnen, Schwimmen, Radfahren, Klettern und Bergsteigen zu ihren weiteren sportlichen Hobbys zählen. Bei ihren Starts im Deutschen Schülercup erreichte Anna Ohngemach viele Podest-Plätze und Spitzenplatzierungen. Auf Verbands- und Landesebene konnte sie im Schülerbereich bei allen Meisterschaften sowohl in der klassischen als auch in der Skating-Technik Medaillen erringen. Schon mit 14 Jahren wurde sie zu Lehrgängen des Skiverbandes Baden-Württemberg eingeladen und in den ARGE-Perspektivkader aufgenommen.

Seit der Jugendklasse U 16 ist Ohngemach Mitglied im ­ARGE-Kader Baden-Württemberg und trainiert unter Landestrainer Dieter Notz. Ihren größten sportlichen Erfolg konnte sie im Winter 2018 mit dem Titel der Deutschen Vizemeisterin im Team-Sprint in Reit im Winkl für sich verbuchen. Mit diesem Erfolg und ihren hervorragenden Leistungen den gesamten Winter über wurde sie in den DC-Kader des Deutschen Skiverbandes aufgenommen. Ein Trainingsunfall mit Skirollern verursachte eine längere Trainingspause, sodass sie im vergangenen Winter erst spät in die Wettkampfsaison einsteigen konnte. Trotzdem erreichte sie bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften einen hervorragenden zweiten Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften konnte sie sich im Team-Sprint den achten und auf der Langstrecke über die Distanz von 15 Kilometern den 14. Platz sichern.

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