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Bad Wildbad Soziales Engagement ausgezeichnet

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Hannelore Wengert wurde von Klaus Mack mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einer hohen Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg, der silbernen "Staufermedaille", wurde das große soziale Engagement von Hannelore Wengert aus Bad Wildbad belohnt.

Bad Wildbad. In einer Feierstunde im prächtigen Kuppelsaal des Forums König-Karls-Bad würdigte Bürgermeister Klaus Mack die viele Jahrzehnte währenden Verdienste der 69-Jährigen, die vor allem den wöchentlich regelmäßig stattfindenden "Seniorenclub" leitet.

"Die 1977 erstmals geprägte Staufermedaille", so Wikipedia, "ist eine besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit der Staufermedaille sollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt werden, die über die eigentlichen beruflichen Pflichten hinaus im Rahmen eines in der Regel ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind".

Seit 1987, so Mack, betreut Hannelore Wengert den städtischen Seniorenclub, zu dem jedermann Zugang hat. Der Seniorenclub wurde vor 50 Jahren gegründet, und war ursprünglich im heute nicht mehr bestehenden "Alten Rathaus" angesiedelt, später im Ludwig-Uhland-Stift und seit einem knappen Jahrzehnt im König-Karl-Stift. Mack: "Was Sie wöchentlich auf die Beine stellen, ist immens" Viele kreative Ideen für ältere Mitbürger gehören zum Programm des Seniorenclubs: Tanzen, Spielen, Basteln, Vorträge, Besuche interessanter Persönlichkeiten, die aus ihrem Leben oder von ihrem Hobby berichten, Themennachmittage, Ausflüge, jahreszeitliche Feiern – alles, um vielen älteren Menschen jeden Donnerstagnachmittag Abwechslung und große Freude zu bereiten. Auch neu in Bad Wildbad Zugezogene sind froh, beim Seniorenclub schnell Anschluss zu finden. Die Bewohner des König-Karl-Stifts und der Residenz König Karl freuen sich ebenfalls über diesen abwechslungsreichen Nachmittag, der für viele Freude und Geselligkeit vermittelt und ein besonderes Angebot ist, wie man es sonst kaum findet.

Seit vielen Jahren in vielen Projekten aktiv

Doch Wengert ist nicht nur auf den Seniorenclub fixiert. Ihr ehrenamtliches Engagement geht viel weiter. Seit vielen Jahren ist sie im Kreisseniorenrat aktiv, gehört zum Leitungsteam des Seniorenrats Oberes Enztal, wirkt im Felix-Projekt des evangelischen Kindergartens Calmbach mit, im ambulanten Hospizdienst, im Ferienprogramm des CVJM Calmbach und in der Nachbarschaftshilfe in Calmbach und Wildbad.

"Sie sind ein Vorbild für viele andere und ein besonderes Beispiel für das ›gelebte Ehrenamt‹", so Bürgermeister Mack.

"Für dieses Engagement verleiht Ihnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Staufermedaille, als besondere persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung", führte Mack aus und überreichte die silberne Staufermedaille sowie die Urkunde an Wengert. Macks persönlicher herzlicher Dank im Namen des Landes, aber auch im Namen der Stadt Bad Wildbad galt dieser großen Leistung von Wengert über viele Jahre hinweg.

Die neue Trägerin der Staufermedaille bedankte sich für diese Ehrung, bei der ihr Mann Richard, die Töchter Nicole, Susanne und Katja sowie die Enkelkinder Celine und Melina anwesend waren. Vom Seniorenclub gratulierten Elke Kahl und Hannelore Kuhnle zur Ehrung und überreichten ein Blumengebinde. Ein kleiner Umtrunk schloss sich an.

Musikalisch wurde die Feierstunde von Marcel Baluta (Violine) und Natalie Dovbysch (Klavier) umrahmt, die zu Ehren von Hannelore Wengert "Ladies in Lavender" (Nigel Hess) und das Violin-Bravourstück "Der Kanarienvogel" (Ferdinand Poliakin) spielten.

Die Staufermedaille zeigt auf der Vorderseite das Thronbild von Kaiser Friedrich Barbarossa I. (1122-1180) mit Reichskrone, Friedenszepter, Reichskreuz und Sphaira (Himmelskugel) sowie die Umschrift "Die Staufer 1079-1268". Auf der Rückseite findet man das staufische Drei-Löwen-Wappen, das heute zum baden-württembergischen Landeswappen gehört, sowie die Umschrift "25 Jahre Baden-Württemberg 1952-1977", wobei 1977 auf die erstmalige Verleihung der Staufermedaille hinweist.

Mit der Würdigung ihrer Arbeit mit der Staufermedaille befindet sich Wengert in guter Gesellschaft, denn zu den Trägern der Medaille gehören unter anderem Jazzpianist Wolfgang Dauner, Fernsehmoderator Kurt Felix, Astronaut Ernst Messerschmid, Unternehmer Reinhold Würth, Primaballerina Birgit Keil, Theologe Jörg Zink sowie Ursula Späth, die sich ehrenamtlich intensiv für MS-Kranke einsetzte, also ein überaus vielseitiger Querschnitt durch die Bevölkerung des Landes.

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