Haben Sie sich auch schon überlegt, was Sie ab dem neuem Jahr anfangen wollen zu machen? Wollen Sie anfangen gesünder zu leben, oder erfüllen sie endlich ihre Neujahrsvorsätze, die Sie seit 2015 haben? Wie Sie sich auch entscheiden – die Auswahl steht Ihnen frei. Aber nehmen Sie sich vor den überfüllten Fitnessclubs in Acht! Zeit mit der Familie ist aber wirklich die schönste Zeit. Es ist doch idyllisch, mit den drei Tanten auf dem Sofa zu sitzen und sich anhören zu müssen, wie süß man war, als man zwei Jahre alt war und dass es ja schrecklich wäre, dass man sich nicht an diese Zeit erinnern würde. Warum soll einer Ihrer Neujahrsvorsätze also nicht heißen: "mehr Zeit mit der Familie verbringen"? Man freut sich jedes Jahr auf den langersehnten Familienurlaub. Wenn man gerade, aus etlichen verständlichen Gründen, nicht nach Mallorca möchte, stehen einem ja noch die Berge zur Verfügung. Denn wenn man es mag, mit der Familie wandern zu gehen, und nicht gerade dort gebucht hat, wo der Teufel gute Nacht sagt – und Heidi eventuell auch – kann so ein Miteinander der Psyche gut tun. Vielleicht waren Sie dieses Jahr nicht gerade ordentlich. Denken Sie dabei nicht an Ihre vollgestopften Schubladen. Denken Sie an Ihren Keller. Bei Ordnung gilt nun mal nicht die Regel: "Aus den Augen aus dem Sinn". Irgendwann erinnert man sich dann doch an die alte Pelzjacke, die im Keller hoffentlich nicht total den Motten als Festmahl gedient hat. Es ist auch vollkommen in Ordnung, keine Neujahrsvorsätze zu haben. So werden Sie wenigstens nicht das sechste Jahr in Folge enttäuscht. Und seien wir mal ehrlich: Sie sind doch perfekt wie Sie sind. Wofür dann nochmals die gehasste Stochastik rausholen und berechnen, wie wahrscheinlich es doch wäre, dieses Jahr in seine Lieblings-Skinny-Jeans zu passen? Naja, wenigstens hätte man seine Mathekentnisse aufgefrischt.   Die Autorin ist Schülerin der Klasse 11a des Enztal-Gymnasiums in Bad Wildbad