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Bad Wildbad Nach 44 Jahren Abschied von Musikschule

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In die Altersteilzeit verabschiedet wurde Angelika Kessler-Aberle (vorne) von Bürgermeister Klaus Mack (von links), Angelika Seyfried, Martin Koch und Tina Frank.Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

Seit 44 Jahren ist Angelika Kessler-Aberle an der Städtischen Jugendmusikschule Bad Wildbad tätig, in den ersten Jahren als nebenamtliche Lehrkraft, seit 1982 auf einer hauptamtlichen Stelle als Musiklehrerin. Jetzt wurde sie im kleinen Kreis in die Altersteilzeitarbeit im Blockmodell verabschiedet.

Bad Wildbad. Verabschiedungen von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Bad Wildbad finden normalerweise im Sitzungssaal des Rathauses statt. Als Mitarbeiterin der Jugendmusikschule wurde Angelika Kessler-Aberle nun aber an ihrer Dienststelle in der Musikschule im dritten Stock der Wilhelmschule offiziell verabschiedet.

Coronabedingt erfolgt der derzeitige Zu- und Ausgang über die außenliegenden Brandschutztreppen, was sowohl für die anderen Musiklehrkräfte als auch für die Musikschüler einen recht luftigen Zugang bedeutet.

Der Schwerpunkt der musikalischen Tätigkeit von Kessler-Aberle war die musikalische Früherziehung, wo sie mit sehr viel Einfühlungsvermögen und Können überaus erfolgreich unterrichtete, denn mancher der Musikschüler landete später in einem der Orchester der Bad Wildbader Musikgruppen.

Man muss Spaß an der Musik haben, wenn man die musikalische Früherziehung unterrichtet, so Bürgermeister Klaus Mack in seinen Dankesworten. Er erinnerte daran, dass diese Arbeit für viele Kinder sozusagen der Einstieg ins musikalische Leben bedeutete. Zum Abschied überreichte Mack ein Dankeschön im Briefumschlag. Stadtmusikdirektor Martin Koch, städtischer Leiter der Jugendmusikschule, sah den Abschied von Kessler-Aberle mit Freude, aber auch mit Wehmut.

Herausragende Arbeit

Wie viele Kinder sie unterrichtet hatte, das konnte auch er nicht sagen. Er wies auf die herausragende Arbeit über diesen langen Zeitraum hin, so sei es auch wichtig, eigene örtliche Lehrkräfte zu haben. Einige Fotos und ein kurzer Video-Clip vermittelten nochmals einen Einblick in die Tätigkeit der langjährigen Musiklehrerin, wobei man selbst feststellen konnte, dass die Jüngsten begeistert mit dem Glockenspiel oder mit einfachen Rhythmusinstrumenten umgingen, als sie sich musikalisch von ihrer Musiklehrerin verabschiedeten. Die städtische Jugendmusikschule hatte im vergangenen Jahr 401 Musikschüler und sogar 590 "Beleger", da manche Schüler ein zweites und sogar ein drittes Instrument erlernen.

"Es war eine schöne Zeit und es hat eigentlich immer Spaß gemacht", so Kessler-Aberle in ihren Dankesworten an die Stadt und an ihren Chef Martin Koch. Begeistert über die musikalische Früherziehung im Kindergarten zeigte sich auch Angelika Seyfried vom städtischen Goßweiler-Kindergarten in Calmbach, wo Kessler-Aberle ebenfalls die musikalische Früherziehung in mehreren Gruppen durchführte. Es sei eine Bereicherung der Kindergartenarbeit gewesen, und viele Dinge habe man übernehmen können. Die Zusammenarbeit habe auf Augenhöhe stattgefunden und oft einen neuen Blickwinkel auf die Kindergartenkinder möglich gemacht. In ihren Dank schloss sie auch den evangelischen Kindergarten ein.

Im Namen des Personalrats dankte Tina Frank für Kessler-Aberles Arbeit über vier Jahrzehnte. Erfreulicherweise, so Stadtmusikdirektor Koch, sei die Fortführung der musikalischen Früherziehung gesichert, da seit Juli 2020 Ute Kubesch-Christoph diese Aufgabe übernommen habe. Die studierte Lehrerin (Musik, Deutsch und pädagogische Psychologie für Primarstufe) kann auf ein abgeschlossenes Chorleitungs- und Gesangsstudium verweisen sowie auf eine ergänzende Ausbildung im Rahmen des Landesförderprogramms "Singen, Bewegen, Sprechen" zur musikpädagogischen Fachkraft.

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