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Bad Wildbad Mit Microsoft Teams "reibungslos" gestartet

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Das Enztal-Gymnasium ist derzeit verwaist, die Schüler lernen von zu Hause aus. Foto: Mutschler Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Wildbad. Die Pforten des Enztal-Gymnasiums blieben zum Schulstart nach den Weihnachtsferien gestern geschlossen. Der Grund dafür: Die gegenwärtigen Inzidenzwerte im Landkreis Calw. Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten hat Schulleiter Andreas Enderle davon berichtet, wie der Wechsel vom Präsenz- in den Fernlernbetrieb angelaufen ist, und wie es im Januar wohl weitergehen wird.

Zunächst: Probleme mit der digitalen Lernplattform hatte das Enztal-Gymnasium nicht. Während Bildungseinrichtungen, die auf die Landeslösung "Moodle" setzten, gestern quer durch Baden-Württemberg hindurch mit Störungen aufgrund von zu geringen Serverkapazitäten zu kämpfen hatten, verlief in Bad Wildbad, was die Technik betreffe, "alles reibungslos", wie Enderle erzählt.

"Aufgrund der Vielschichtigkeit, der Nutzungsmöglichkeiten und der Stabilität haben wir uns schon früh für Microsoft 365 entschieden", sagt der Schulleiter und verweist auf seine langjährige Erfahrung im Schulverwaltungsbereich. Mit dieser Entscheidung steht die Bad Wildbader Bildungseinrichtung allerdings keineswegs alleine da: "Sehr viele Gymnasien sind von der Landeslösung abgewichen", sagt Enderle. Das Land habe in den letzten Jahren die Digitalisierung vernachlässigt.

Schon vor den Weihnachtsferien seien sowohl die Lehrerschaft als auch "die Klassen durchgängig geschult" worden, um mögliche Probleme im Umgang mit Office Anwendungen oder der Kommunikationsplattform Microsoft Teams zu verringern.

Klausuren werden verschoben

Laut Homepage des Enztal-Gymnasiums werden die in der Woche vom 11. bis 15. Januar geplanten Klausuren für die Jahrgangsstufe 1, also die zwölfte Klasse, verschoben. Es wurde ein neuer Klausurenplan erstellt. Kurslehrer, "für deren Kurse noch Klausuren anstehen, können bei Bedarf und nach Rücksprache mit der Schulleitung vormittags Präsenzunterricht anbieten, falls zum Beispiel eine Festigung des Unterrichtsstoffs dies für notwendig erscheinen lässt", heißt es weiter.

Wie die Klassen 5 bis 11 und die Jahrgangsstufe 1 kommende Woche, ab dem 18. Januar, unterrichtet werden können, ist derweil noch unklar. Eine Entscheidung diesbezüglich werde am jetzigen Donnerstag erwartet, sagt Enderle. Organisatorisch haben wir uns bis zum 28. Januar auf den Fernunterricht eingestellt, dementsprechend sei alles konzipiert worden.

So wurde laut Homepage die Ausgabe der Halbjahresinformationen und der Kursstufenzeugnisse derzeitig auf den 12. Februar verschoben. Des Weiteren wurde für die Dauer der Schließung, zunächst für die erste Schulwoche, wieder eine Notbetreuung am Gymnasium eingerichtet, heißt es.

Die aus Landesmitteln bestellten Tablets, "knapp 100" Stück, können derzeit allerdings noch nicht zum Einsatz kommen. Der Grund hierfür seien Lieferverzögerungen, sagt Enderle, frühestens im Februar rechne er aber mit einer Zustellung.

"Bedürftigen", denen zu Hause bislang noch kein Endgerät für den Fernunterricht zur Verfügung stünde, könne das Gymnasium allerdings die Möglichkeit anbieten, ein Tablet aus dem Bestand der Tablet-Koffer längerfristig auszuleihen, sagt der Schulleiter. Diese habe die Schule vor geraumer Zeit aus eigenen Mitteln angeschafft.

Enderle hofft auf eine baldige Rückkehr zum Präsenzunterricht, was jedoch von den Inzidenzen abhängig sei, wie er zum Abschluss des Telefonates mit dem Schwarzwälder Boten erklärt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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