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Bad Wildbad Mit den Menschen ins Gespräch kommen

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Die Initiatoren des "Gesprächskreis 60+ - miteinander reden", Gisela Spahn (links) und Barbara Flor laden zum Gesprächskreis ein. Das nächste Treffen ist am 5, Februar. Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

"Miteinander reden – Gesprächskreis 60+" – so hieß es im Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Wildbad. Gemeint war damit die Einladung zum Gesprächskreis ins Ludwig-Hofacker-Haus in Bad Wildbad.

Bad Wildbad. Erklärend war im Gemeindebrief ein Kreis mit dem Begriff Menschen und in den Kreis einschneidend, sozusagen als Teilmenge, Vergangenes, Aktuelles, Bücher, Bibel und Zeitungsartikel dargestellt. Die beiden ersten Gesprächskreise fanden bereits im Dezember statt, nun war der erste Gesprächskreis in diesem Jahr im Chagall-Zimmer im Ludwig-Hofacker-Haus. Initiatorinnen des Gesprächskreises sind Barbara Flor und Gisela Spahn, die beide früher als Lehrerinnen tätig waren.

Was stand auf dem Programm? Das Thema "Weihnachtswünsche", also durchaus Alltägliches, das mit "Frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr" abgeschlossen werden könnte. Aber das dürfte doch wohl etwas zu wenig sein. Und deshalb hatten die Teilnehmer ihre zum Jahreswechsel erhaltenen Wunschkarten mitgebracht. Da gab es eine Anzeige mit einer gestreckt springenden Wildsau, die wahrscheinlich für Wildbad stehen sollte. Originell? Sicherlich, aber wenig aussagend. Ein anderer Wunsch "ein schönes friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Schutz und Segen für das neue Jahr" sagte da schon mehr aus. In einem Text aus China wird eine Person vorgestellt, die von einem Engel ein Licht fordert, um nicht in die Ungewissheit zu gehen. Der Engel jedoch meint: "Lege Deine Hand in die Hand Gottes, das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."

Erfreuen sowie trösten

Weihnachtswünsche, so der Gesprächskreis, bei dem auch eine neue Einwohnerin der Kurstadt anwesend war, sollen erfreuen und trösten. So bezeichnet Kolping Trost und Freude als "das Glücklichste und Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann". Klar ist, dass echte Wünsche Kraft geben. Dazu gehört auch persönlich Geschriebenes, was intimer ist als eine "bloße" E-Mail. Glück so wurde mehrfach ausgesagt, ist es, ein persönliches Netzwerk zu haben, mit Familie, Verwandten, Nachbarn, aber auch im Verein oder in anderen gemeinsamen Gruppierungen. Dies führt zu innerer Zufriedenheit und ist bleibendes Glück, trotz aller Schwierigkeiten, die nicht nur im Alter entstehen können.

Der "Gesprächskreis 60+" ist für jeden, unabhängig vom Glauben, offen, und findet jeweils am ersten und dritten Mittwoch des Monats um 16 Uhr statt, die nächsten beiden Mal am 5. und 19. Februar. Die Teilnahme ist völlig frei, um Anmeldung wird bei Barbara Flor, Telefon 07081/9 39 43 29, gebeten. Beim nächsten Mal, am 5. Februar, steht ab 16 Uhr das Thema "Maske und Masken" im Mittelpunkt, weitere Themen sind völlig offen und werden selbst festgelegt. Neue Teilnehmer sind stets willkommen.

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