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Bad Wildbad Mack: "Da ist noch Luft nach oben"

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Das Landratsamt hat umgeplant: Die Vollsperrung der B 294 fällt kürzer aus als ursprünglich vorgesehen. Foto: Mutschler Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sperrung der Bundesstraße 294 zwischen Ortsausgang Calmbach und der Agenbacher Sägemühle (wir berichteten) fällt nun offenbar nicht ganz so dramatisch aus, wie zunächst befürchtet: Nach intensiver Prüfung sei es gelungen, die Vollsperrung umzuplanen, teilte das Landratsamt mit.

Bad Wildbad-Calmbach. So könne vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Sanierung der B 296 für die betroffenen Pendler und Anwohner eine akzeptable Lösung gefunden werden, heißt es weiter.

Allerdings müsse wegen dringender Forstarbeiten, in deren Rahmen bis zu 50 Forstarbeiter im Einsatz sein sollen, der genannte Abschnitt der B 294 ab dem 22. Oktober an vier Tagen zwischen 9 Uhr und 16 Uhr gesperrt werden.

Eine weitere Herausforderung auf der B 294 sei eine Hangrutschung, die sich aufgrund starker Regenfälle ereignet habe und deren Sanierung ebenfalls zwingend erfolgen müsse. Hierfür soll – voraussichtlich zwischen dem 15. Oktober und dem 9. November eine einseitige Straßensperrung inklusive Ampelregelung geschaffen werden.

Die anstehenden Forstarbeiten seien ursprünglich im Anschluss an die vom Regierungspräsidium Karlsruhe umgesetzte Sanierung der B 296 vorgesehen gewesen, teilt Anja Härtel, Pressesprecherin des Landratsamtes in Calw, mit. Diese hätte im Oktober bereits beendet sein sollen. Da sich die erforderlichen Sanierungsarbeiten aber deutlich aufwendiger gestalten als angenommen, rechnet das Regierungspräsidium Karlsruhe zwischenzeitlich mit einer Sperrung der B 296 bis voraussichtlich Ende April 2019.

Bürgermeister erleichtert

"Ich bin erleichtert, dass es uns gelungen ist, die Beeinträchtigungen für alle Betroffenen zu verringern", freut sich Landrat Helmut Riegger, der gleichzeitig ausdrücklich den beteiligten Abteilungen im Landratsamt für ihre fachkundigen Beurteilungen der Situation dankt.

Das Landratsamt hatte sich im Vorfeld in mehreren Abstimmungsrunden mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe und den Kommunen über die anstehenden Straßenbaumaßnahmen und Umleitungen im Kreis abgestimmt – unter anderem bei einer großen Straßenbaukonferenz im Februar, bei der alle Beteiligten versuchten, die jeweiligen Maßnahmen möglichst reibungslos zu organisieren. Diese Planung sei allerdings leider nicht vor unvorhergesehenen Ereignissen wie Hangrutschungen oder Verzögerungen einzelner Maßnahmen gefeit, heißt es in der Mitteilung weiter.

Auch Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack zeigte sich erleichtert: "Wir bedanken uns, dass der Landkreis sich so eingesetzt hat und die Maßnahme so komprimiert werden kann."

Das Grundproblem sei, dass das Regierungspräsidium ihre Grundplanung nicht richtig gemacht habe, "und alle anderen haben den Schwarzen Peter. Das ist ein bisschen ungerecht", so Mack im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

Dennoch habe man beim Landkreis entsprechend Druck gemacht und sei nun froh, dass sich etwas bewegt habe, auch wenn es immer schwierig sei, Maßnahmen zur Verkehrssicherung zu verschieben. Er forderte, dass das Land eine Koordinierungsstelle einrichte und die Öffentlichkeitsarbeit verbessere. "Da ist noch Luft nach oben", so Mack abschließend.

Doch das nächste Ungemach droht bereits. Denn ab Montag, 24. September, wird die Fahrbahn der B 294 in Neuenbürg zwischen Abzweig Waldrennach und Bahnhofstraße im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe auf einer Länge von rund eineinhalb Kilometern grundlegend ertüchtigt.

Die Arbeiten sollen überwiegend in mehreren Teilabschnitten mit jeweils halbseitiger Sperrung erfolgen und voraussichtlich bis Freitag, 26. Oktober, dauern. An zwei Wochenenden, voraussichtlich vom 12. bis 14. Oktober und vom 20. bis 21. Oktober muss die Strecke voll gesperrt werden.

Die Baukosten für die Instandsetzungsmaßnahmen betragen rund 600 000 Euro und werden vom Bund getragen.

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