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Bad Wildbad Licht, Fenster und Co. mit App steuern

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Victoria Schübilla zeigt, wo sie die Elektronik des Hauses verbaut hat. Fotos: Herfurth Foto: Schwarzwälder Bote

2018 war Victoria Schübilla schon einmal bei "Jugend forscht". Zwei Jahre später ist sie wieder beim 22. Regionalwettbewerb Nordschwarzwald in Altensteig dabei. Ihr Projekt "Das Puppenhaus der Zukunft" hat sie optimiert und stellte es mit neuen Funktionen der Jury vor.

Calw-Altensteig/Bad Wildbad. Das Puppenhaus hat die 15-Jährige ursprünglich mit ihrer Schwester begonnen zu bauen. Die hat in der Zwischenzeit aber die Schule gewechselt und deswegen ist die Schülerin in diesem Jahr alleine bei dem Wettbewerb angetreten.

"Ich habe mir überlegt, wie ich das Puppenhaus optimieren kann und bin auf das Thema Stromsparen gekommen", erklärte Schübilla. Im Schlafzimmer hat sie einen Ultraschallsensor eingebaut, damit das Licht nur angeht, wenn jemand im Raum ist. "Das Licht am Eingang habe ich umprogrammiert, dass es nur angeht, wenn es draußen dunkel ist", sagte die Schülerin.

Einige smarte Bereiche im Puppenhaus blieben auch gleich. Wie zum Beispiel ein Ventilator im Wohnzimmer. "Ein Ventilator ist zu jeder Jahreszeit sinnvoll. Bekanntermaßen speichert sich die Wärme immer oben im Raum und durch die Zirkulation wird die warme Luft verteilt", erklärte Schübilla. Außerdem ist in dem Haus ein elektronischer Fensterheber installiert. "Ich habe einen Sensor installiert damit das Fenster, wenn es regnet, automatisch schließt", so die 15-Jährige.

Eine Besonderheit ist auch die Klingel. Wenn niemand zu Hause ist, kann sie eine Nachricht des Besuchers aufnehmen. Und das funktioniert nicht nur in der Theorie, die Schülerin kann alle Funktionen vorführen.

Gesteuert werden Fenster, Licht und Co. mit einer App über das Smartphone. Die Elektronik hat die Schülerin selbst installiert, ist dabei aber auch auf Herausforderungen gestoßen. Der Speicher der Computing-Plattform, die bereits in dem Haus verbaut war, war fast voll. Deswegen musste Schübilla auf einen größeren Prozessor umstellen. "Damit die ganze Elektronik im Haus eingebaut werden konnte habe ich dafür eine Leiterplatte entworfen und herstellen lassen", erklärte die 15-Jährige. Auf dieser Leitplatte sei die gesamte Steuerung mit Stromversorgung untergebracht und im Dach des Hauses verbaut. Den Strom bekommt das Haus nicht aus der Steckdose, sondern durch Solarenergie. Dafür hat sie Solarzellen auf dem Dach installiert.

In der Zwischenzeit ist das Konzept, sein Haus mit dem Smartphone zu steuern, kein unbekanntes mehr. Vor vier Jahren allerdings, als die Schülerin und ihre Schwester mit dem Entwurf des Hauses begannen, war das Konzept noch nicht so verbreitet wie jetzt. "Mittlerweile ist natürlich klar, was alles möglich ist. Jetzt beginnt die Frage nach dem Nachhaltigkeitsaspekt. Wie können die Dinge optimiert werden? Das ist ein stetiger Prozess", begründet sie ihre Forschung.

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