Im Schnitt wird der Tunnel sechs Mal im Monat gesperrt. Foto: Mutschler

Seit Schwerlastverkehr umgeleitet wird kommt es im Monat durchschnittlich zu sechs Sperrungen.

Bad Wildbad - "Seit der baustellenbedingten Umleitung des Schwerverkehrs in Calmbach ist auf der L 351 in Richtung Enzklösterle eine Häufung von Verstößen hinsichtlich der Einhaltung der Höhenbegrenzung beim Meisterntunnel in Bad Wildbad festzustellen", teilt Anja Härtel, Pressesprecherin des Landkreises Calw, auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

Zwar werde frühzeitig auf den höhenbegrenzten Streckenabschnitt hingewiesen, so Härtel weiter. Allerdings scheinen einige, mehrheitlich ortsfremde, Lastwagenfahrer die genannten Hinweisen und die Höhenbeschränkung nicht im ausreichenden Maße zu beachten. Das führe dann im Falle einer Überschreitung der Höhenbegrenzung bei der Einfahrt in den Tunnel zur Sperrung. "Seit Juli kam es zu etwa sechs Sperrungen im Monat", teilt Härtel mit. Die Sperrzeit belaufe sich dann in der Regel auf etwa 15 Minuten. Teilweise könne nach einem hydraulischen Absenken des Gefährts die Fahrt durch den Tunnel fortgesetzt werden, sagt die Pressesprecherin.

Für den Auto-Verkehr seien die Auswirkungen überschaubar, da mit der Tunnelsperrung die automatische Änderung der Wegweisung und die sofortige Anzeige der entsprechenden Umleitungsstrecke einhergehe. Härtel hofft aber darauf, dass die Sperrungen weniger werden: "Nachdem sich bei mehrfacher Fahrt ein gewisser Gewöhnungseffekt hinsichtlich der Einhaltung der Tunnelhöhenbegrenzung einstellt und seit der Fertigstellung der Maßnahme in Schömberg nun ein Teil des Schwerverkehrs alternativ auch diese Strecke nutzen kann, ist davon auszugehen, dass sich die Lage auf der L 351 durch den Meisterntunnel in Richtung Enzklösterle entspannt."