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Bad Wildbad Langwiesenbrücke hat vorerst Metallfahrbahn

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Bad Wildbad. Seit kurzem bewegen sich die Fahrzeuge über die Langwiesenbrücke in der Nordstadt auf Stahlplatten über die Große Enz. Die Anwohner beklagen dies nicht, denn jetzt ist das zuvor weit vernehmbare Geklapper der Holzbrücke beim Befahren verschwunden.

Hinweis auf Bodenwelle

Die Fahrzeuglenker kommen außerdem der angeordneten Überfahrtsgeschwindigkeit von fünf Stundenkilometern näher und haben bei der Einfahrt ins Gewerbe- und Wohngebiet aufgrund der über Keile aus Asphalt auf beiden Seiten erhöht erreichbaren Fahrbahn keine Schwierigkeit mit der 30er-Zone im Langwiesenweg – zumindest in der Nähe der Brücke nicht. Ein zu den recht zahlreichen anderen Schildern hinzugekommenes neues Verkehrszeichen kündigt die Bodenwelle an.

Der Grund für den neuen Belag, der auf einem Schotterbett über die ursprüngliche hölzerne Fahrbahn gelegt wurde, ist aber ein anderer als Lärmbekämpfung und Geschwindigkeitsdämpfung. Tiefbau-Abteilungsleiter Stephan Lendl erläuterte dem Schwarzwälder Boten auf Anfrage, dass es sich um eine vorübergehende Sanierungsmaßnahme handelt. Die Holzkonstruktion auf Stahlträgern wies nämlich Abnutzungserscheinungen auf, die ohne die provisorische Sicherung mit der Zeit auf Kosten der Stabilität des Bauwerks gegangen wären.

Eine grundlegende Erneuerung ist derzeit der Stadt nicht möglich. Durch den Rettungsstollenbau am Meisterntunnel und der damit verbundenen Vollsperrung der Laienbergstraße vor dieser Baustelle besteht über die Brücke die einzige Zufahrt zu dem Gebiet. Deshalb kann eine für die Generalsanierung erforderliche Vollsperrung im Moment nicht erfolgen.

Die Holzbohlen – über welche der Verkehr bis zu 40 Tonnen über die einspurige Langwiesenbrücke zugelassen ist – wurden vor knapp einem Jahrzehnt zuletzt ausgetauscht.

Wenn die Tunnelbauer am anderen Ende des Straßenzugs Langwiesenweg-Laienbergstraße im Jahr 2017 fertig sind, kann vorübergehend auf den Übergang verzichtet werden. Dann soll die endgültige Reparatur der Brücke oder deren Erneuerung über die Bühne gehen.

In welcher Weise dies erfolgt, ist dann laut Lendl von Art und Material her noch zu entscheiden. Bisher weist ein Schild auch darauf hin, dass es auf dem Holzbelag glatt werden kann. Dies gilt für die Metallfahrbahn im nächsten Winter natürlich umso mehr.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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