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Bad Wildbad Kleine Anerkennung für geleistete Hilfe

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Beim Dankeschön-Fest des Freundeskreises Quellenhof: Vorsitzende Rita Raidt, Pantomime Gundolf Senftleben und Klaus Gusowski, stellvertretender Vorsitzender (von links). Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Götz Bechtle

Bad Wildbad. Seit vielen Jahren gibt es den Freundeskreis Quellenhof-Klinik, der die medizinisch-therapeutische Behandlung der Patienten des Neurologischen Rehazentrums Quellenhof unterstützt.

Der Freundeskreis ermöglicht soziale, kulturelle und therapeutische Angebote, um damit die Zusammenarbeit und Kommunikation aller am Genesungsprozess Beteiligten zu stärken. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es eine breite Basis an Menschen, Institutionen und Organisationen, welche den Freundeskreis mit Rat und Tat unterstützen.

Als kleine Anerkennung für diese Hilfe hatte der Freundeskreis Quellenhof-Klinik alle Spender, Förderer, Unterstützer, Mitarbeiter und seine Mitglieder zu einem Dankeschön-Fest in den Quellenhof eingeladen. Viele davon begrüßte Vorsitzende Rita Raidt. Beim Projekt "Von Patienten für Patienten" hatten sich viele Patienten während ihres Aufenthalts eingebracht mit Konzerten, Fachvorträgen, Autorenlesungen, Filmabenden, Workshops, Erfahrungsberichten, Lebensschilderungen, Ausstellungen und Märchenabenden. Viel Wünschenswertes und Notwendiges wurde von den Förderern finanziert: Spiele, Farben, Notenmaterial, Bücher, eine Gitarre, aber auch die therapeutischen Angebote wie die Hippotherapie oder die Klangmeditation. Hochwertige Hilfsmittel konnten angeschafft werden, zum Beispiel ein Rollstuhl mit Kinnsteuerung oder ein Blattwendegerät durch großzügige Geld- und Sachspenden von Peter Flachenecker, Tabea Raidt, Barbara Schlösser, Karl-Heinz Held, Georg Kappler, Wolfgang Münzberg und Jutta Riehle. An längerfristigen und finanziell umfangreicheren Projekten beteiligten sich die Tony-Marshall-Stiftung, die KfW-Bankengruppe, die Daimler ProCent-Initiative und die Biogen Idec GmbH.

Bereits vor Beginn des Dankeschön-Fests war jeder Besucher ausdrucksvoll und gestenreich, jedoch sprachlos, von Gundolf Senftleben begrüßt worden – einem Pantomimen, der bei seinen Auftritten ständig mit den Gästen in einem wortlosen Dialog stand. Senftleben, der seit 20 Jahren in Stuttgart arbeitet, ist als Experte für Körpersprache international bekannt und überzeugt auf höchstem Niveau, wobei er die Zuschauer in seine Aktionen integriert.

Klaus Gusowski, leitender Physiotherapeut des Quellenhofs und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises, berichtete über die verschiedenen, durch den Freundeskreis mitfinanzierten Hilfsmittel: die Einrichtung eines Übungs- und Erprobungsplatzes für neurologisch Erkrankte mit Sehschädigung und Ausstattung mit sehbehindertenspezifischen Hilfen, verschiedene Lesehilfen, elektronischen Lupen mit 70facher Vergrößerung, Geräte zur Sturzprophylaxe, Elektrorollstühle unterschiedlicher Bauart sowie die Erweiterung des bestehenden Laufbands zur Lokostation mit statischer und dynamischer Teilgewichtsentlastung und elektrischen Aufstehhilfen. In der Powerpoint-Präsentation sahen die Besucher selbst diese Geräte und deren Wirkungen beim Einsatz.

Margarete Janson, Geschäftsführerin der Bad Wildbader Sana-Einrichtungen, dankte besonders Rita Raidt und ihren Mitarbeitern im Freundeskreis für ihren Einsatz zum Wohle der Patienten. Jansons Dank galt aber auch dem Sonderklasse-Pantomimen Gundolf Senftleben, der diesen Nachmittag mit seinen pantomimischen Szenen bereicherte.

Der Einladung zu Kaffee und Gebäck folgten die Teilnehmer gerne, wobei es viele Möglichkeiten zur gegenseitigen Kontaktaufnahme zwischen Patienten und Sponsoren gab, was ein Ziel des Freundeskreises ist.

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