Die hohen Wasserstände der Enz vor den jüngsten Schneefällen nutzten die Kajakfahrer gerne für ihren Sport.Fotos: Bechtle/Schabert Foto: Schwarzwälder Bote

Natur: Kajakfahrer nutzen die hohen Wasserstände der Enz für ihre Aktivitäten

Bad Wildbad. Wenn die Große Enz ein wenig Hochwasser hat, wie vor wenigen Tagen und noch vor den jüngsten Schneefällen, dann sind immer wieder Kajaks auf dieser zu beobachten. Die Enz bietet dann nämlich ideale Bedingungen: Viele Kajakbegeisterte nehmen weite Anfahrten in Kauf, um in den wilden Fluten ihrem Hobby zu frönen. Meist üben Vereinskameraden oder gleichgesinnte Freunde ihren Sport und ihr Vergnügen in kleinen Gruppen aus. Der Abstand ist bei der Flussfahrt ja automatisch gewahrt. Die Passanten im Kurpark und in der Stadt schauen vielfach dem Spektakel der "Kanuten" auf dem derzeit reißenden Fluss zu.

Nebenbei räumen die Athleten bei ihrer Fahrt so manches Hindernis aus dem Weg

Einstiegsmöglichkeiten gibt es enzaufwärts mehrere, so am Lautenhof, beim Christophshof oder in Nonnenmiss. Die etliche Kilometer lange Wassertour endet nach der Überwindung des Mühlewehrs über die überflutete Fischtreppe am Schlauchwehr beim kleinen E-Werk bei der sogenannten Bismarckinsel. Die Sportler aus einem Verein in Tübingen, die dort landeten, erzählten, dass sie einfach ihre Nischensportart mögen.

"Wir haben nebenbei auch manches Hindernis aus dem Weg geräumt", erzählt ein zumindest außen am Schutzanzug klatschnasser Teilnehmer. Denn überspült wird man eben schon da oder dort auf der wilden Fahrt. Allerdings den Baum am Wehr bei der "Sonne" haben sie trotz aller Mühen nicht wegschaffen können.

Wo eingestiegen und ausgestiegen werden kann, finden Interessierte im Internet auf der Webseite www.kajaktour.de.

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