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Bad Wildbad Herbst hat nicht nur seinen Duft, sondern auch seinen Klang

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Das Sonderkonzert "Herbstzauber" im Forum König-Karls-Bad in Bad Wildbad gestalteten (von links) Marcel Baluta (Violine), Natalie Dovbych (Klavier), Mihaela Stojan und Ewa Baluta (Cello, Gesang und Moderation) mit beliebten Herbstmelodien und Poesie. Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Wildbad. "Der Herbst hat wie alle anderen Jahreszeiten seine eigene Farbe, seinen Duft, seine Atmosphäre, seine Temperatur, sein Licht, seine Eigenheit, seine Aufgabe", so schreibt Monika Minder, und hier darf man ergänzen: "Und seinen Klang!"

Dieser Klang ist die Musik, und dieser Musik ungestört lauschen konnte man am Freitagabend beim Sonderkonzert des Marcel-Baluta-Ensembles im Forum König-Karls-Bad. "Herbstzauber" stand auf dem Programm, und herbstlich bunt waren auch die musikalischen Darbietungen. Eröffnet wurde der Herbststrauß mit einem Wiener Walzer von Emil Waldteufel, dem bekannten französischen Walzerkomponisten. In dieser Komposition verarbeitet er Herbsteindrücke, während im nachfolgenden Intermezzo "Herbstgold", einer durchaus romantischen Weise von Giovanni Brusso, von der das Marcel-Baluta-Ensemble die wehmütigen Stimmungen instrumental wunderbar interpretiert.

Ewa Baluta kann nicht nur Cello, sondern sie kann auch singen, und dies ausgezeichnet! Beim irischen Volkslied "Die letzte Rose", eigentlich ein trauriges Lied, entzückte sie mit wunderbarer Stimme die Konzertbesucher, die begeistert applaudierten. Außer Cello und Gesang bot Ewa Baluta beim "Herbstzauber" sehr unterschiedliche Gedichte und Zeilen über den Herbst, welche die herbstlichen Eindrücke verschiedener Poeten darstellten.

Als Violinvirtuose hervorragendes Können bewiesen

Dazu gehörten auch alte Bauernregeln, die sowohl die herbstliche Ernte als auch den kommenden Winter betrafen.

In der Polka "Unter Donner und Blitz" von Johann Strauß war vor allem Pianistin Natalie Dovbych zu bewundern, welche diese Eindrücke schwungvoll zu Gehör brachte. Antonio Vivaldi hat mit seiner Komposition "Vier Jahreszeiten" auch den Herbst bedacht. Beim Herbstkonzert war es das Adagio, in dem sozusagen musikalisch der Erntedank zum Ausdruck kam, während beim Allegro die Jagd und der Tanz im Mittelpunkt standen. Hier war es wiederum Marcel Baluta, der als Violinvirtuose sein hervorragendes Können bewies. Peter Tschaikowskys "Herbstlied" (Oktober) wurde von Ewa Baluta am Cello gefühl- und sehnsuchtsvoll dargeboten, gekonnt begleitet von Natalie Dovbych am Klavier.

Mihaela Stojan (Violine) ist das vierte Ensemblemitglied, jedoch keine "zweite Geige", sondern eine ausgezeichnete Geigeninterpretin und bisweilen "violinistische" Partnerin des Ensemblechefs Baluta.

Mit "Egégszégedre" wurde der Csardas "Ungarnwein" (Ferry Muhr) angekündigt und musikalisch feurig serviert. Sehr hübsch auch die "Romanze" des norwegischen Komponisten Johan Svendsen, in der wiederum die Geige von Marcel Baluta brillierte. Und beim vor 80 Jahren von Gerhard Winkler komponierten "Chiantilied" sah man manchen Zuhörer leise mitsingen.

Viel Applaus für ein bestens gelungenes Herbstkonzert des nach wie vor sehr beliebten Marcel-Baluta-Ensembles, das sich mit dem Abendsegen "Abends, wenn ich schlafen geh’" aus der Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck von seinem Konzertpublikum verabschiedete.

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