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Bad Wildbad Heiraten will gut geplant sein

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Ein Traum in weiß: die Brautmodenschau bei der Hochzeitsmesse. Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

Der Trend zur perfekten Traumhochzeit hat Hochkonjunktur. Hochzeitsmessen in vielen Städten der Region zeigen dies – ebenso wie die siebte Hochzeitsmesse am vergangenen Sonntag in Bad Wildbad.

Bad Wildbad. Ob traditionell, festlich, romantisch, idyllisch, luftig oder ausgefallen: Bad Wildbad bietet für jede Art von Hochzeit die richtige und passende Location, ebenso als Messestandort im imposanten Forum König-Karls-Bad. Vierzig Aussteller aller Branchen für ein perfekt durchorganisiertes Fest zeigten bei der siebten Hochzeitsmesse entsprechende Möglichkeiten, die Hochzeit zu einem unvergesslichen Fest zu gestalten.

Die Organisation der Messe lag auch in diesem Jahr wieder in den Händen von Rita Locher vom Veranstaltungsservice Enztal. Locher zeigte sich überaus zufrieden, meinte aber, man müsse bei dem ständigen Zuwachs an Besuchern über eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche nachdenken.

Hocherfreut über den Besucherzustrom und das große Interesse an der Hochzeitsmesse zeigte sich auch Bürgermeister Klaus Mack. Die Hochzeitsmesse gehöre nun schon seit Jahren zu einer der großen Veranstaltungen. Schließlich könne Bad Wildbad nicht nur als Messestandort, sondern auch als Vermählungsort für jeden Geschmack punkten und durchaus auch besondere Räumlichkeiten für standesamtliche Trauungen anbieten. So etwa den imposanten Kuppelsaal im Forum König-Karls-Bad, die Englische Kirche im Kurpark, auch für freie Trauungen, den Maurischen Pavillon, den Panoramasaal in der Bergstation der Sommerbergbahn, den Sitzungssaal im Rathaus Wildbad sowie das Trauzimmer im Rathaus Calmbach. Dazu kommen für die christliche Trauung natürlich die Kirchen in Calmbach und Sprollenhaus, die Stadtkirche und die Bonifatiuskirche in Wildbad. Dass die standesamtlichen Räumlichkeiten gerne genutzt werden, bestätigten auch Nina Waidelich und Nadine Keller vom Standesamt und Heidrun Holzäpfel von der Touristik, zuständig für die Belegung und Anmietung der entsprechenden Trauungsräume. Bereits kurz nach der Eröffnung der Hochzeitsmesse wurden dort die ersten Termine gebucht.

Wunderschön seien die Möglichkeiten in Bad Wildbad als Hochzeitsort, bestätigten auch die zahlreichen Fotografen an ihren Infoständen. Hübsche romantische Gebäudegruppen sowie der traumhafte Kurpark böten eine traumhafte Kulisse für Fotoshootings, Filme, die Gestaltung von Fotobüchern und Dokumentationen von Hochzeitsfesten.

Viele der vierzig Aussteller waren ortsansässige Firmen und Betriebe, viele auswärtige Anbieter kommen schon seit Jahren hier her. Die Nachfrage nach einem Messestand sei ungebrochen groß, ebenso die Auswahlkriterien, da man hier nur Qualität anbieten wolle, war von Veranstaltungsleiterin Locher zu hören.

E-Auto statt romantischer Kutsche

Die romantische Kutsche als Brautgefährt fehlte in diesem Jahr. Dafür stand ein Tesla-Luxusmodell als E-Auto vor dem Forum König-Karls-Bad.

Heiratskandidaten mit Eltern und zukünftigen Schwiegereltern, Interessierte und Schaulustige nutzten die geballten Informationsmöglichkeiten und Anregungen dieser Messe. Für eine perfekte Planung fehlte nichts. Präsentiert wurden Hotels, Gastronomie und Catering, Blumenschmuck, Raum- und Tischdekorationen, besondere Festräumlichkeiten von Scheune, Villa, Ranch, Festsaal bis zur Trinkhalle und zum Event-Center. Anbieter von Technik und Lichtdesign, Feuerwerk und Feuershow, Musik und Gesang mit einem Repertoire von Klassik und Musical bis zu modernen Unterhaltungsklängen. Außerdem lockten kreative und süße Versuchungen in Form von fantasievollen Hochzeitstorten. Variationen diverser mobiler Getränkeanbieter boten weitere Möglichkeiten, den Schritt in die gemeinsame Zukunft als einzigartiges Erlebnis zu feiern.

Herzstück jeder Hochzeitsmesse ist jedoch das passende Outfit für Braut und Bräutigam. Mehrere Anbieter offerierten den Besuchern was "in" ist: Für die Braut Träume in weiß, Spitze, Chiffon, Tüll und dezente Stickereien, daneben auch farbige Festgarderobe. Selbst der Bräutigam trägt dezent farbig. Zu sehen waren helle Blau-grau-Töne, daneben auch anthrazit und gedeckte Farben. Nicht mehr so gefragt scheint der traditionelle Brautschleier. Dafür sind wunderschön gestaltete Brautfrisuren, Haarkränze, Blüten und Haarschmuck derzeit wieder topaktuell. Trauring- und Schmuckanbieter sowie Braut-Accessoires, Make-up und Kosmetika waren ebenfalls gefragte Artikel.

Mehrere Modeschauen im Verlauf des Nachmittags, moderiert von Holger Wessinger, erwiesen sich als absoluter Besuchermagnet, und manche langjährigen Eheleute erinnerten sich wehmutsvoll an ihre eigene, oft bescheidene Hochzeitsgarderobe.

Für Fragen zur kirchlichen Trauung stand Pfarrer Lothar Schnizer von der evangelischen Landeskirche zur Verfügung. Da es heute viele festliche Möglichkeiten einer freien Trauung gäbe, ließen sich seiner Meinung nach heute nur Paare aus christlicher Überzeugung auch kirchlich trauen, denen der Segen Gottes für einen gemeinsamen Lebensweg wichtig sei.

Ein ausgelegter "Wedding-Planer" lässt erahnen, welcher Zeitraum notwendig ist, um das "Ja-Wort" zu einer Traumhochzeit werden zu lassen.

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