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Bad Wildbad Giftige Pflanze für Mensch und Tier

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Der Riesenbärenklau kam ursprünglich aus dem Kaukasus. Er ist sehr giftig. Foto: Bechtle Foto: Schwarzwälder Bote

Mitten in der Enz steht er: der Riesenbärenklau, eine hochwüchsige Pflanze. Sie kommt aus dem Kaukasus und kam ursprünglich in der Region nicht vor, gedeiht aber vor allem an feuchten Stellen sehr gut.

Bad Wildbad. Der Herkulesstrauch oder lateinisch Heracleum mantegazzianium kann gefährlich für Mensch und Tier werden, vor allem wenn man ihn verwechselt mit dem hier vorkommenden Wiesen- oder Gemeinen Bärenklau, weil sich die Blätter ähneln. Der Wiesenbärenklau ist eine einheimische Art und im Vergleich zu seinem gefährlichen nahen Verwandten wesentlich kleiner. Er erreicht nur eine Höhe von 60 bis 150 Zentimetern. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Stängel, der beim Wiesenbärenklau keine Flecken hat.

Große Blüten

Der Saft des Riesenbärenklaus, der bis zu drei manchmal sogar vier Metern hoch werden kann, ist sehr giftig. Schon ein kleiner Kontakt kann für Mensch oder Tier ernste gesundheitliche Folgen haben. Für den eigenen Garten sollte man deshalb auf diese Pflanze verzichten, auch wenn die Blüten-Dolden riesig werden und einen echten Blickfang bilden.

Der Saft des Großen Bärenklaus enthält den Giftstoff Furocumarin, der schon in geringen Mengen allergische Reaktionen auslöst: schwere Verbrennungen und Atemnot. Auch der Saft, der beim Entfernen der Pflanzen verdampft, kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Deshalb wird beim Entfernen des Riesenbärenklaus empfohlen, Schutzkleidung sowie Mund- und Augenschutz zu tragen und diese Arbeiten möglichst abends oder bei bedecktem Himmel auszuführen, um Reaktionen mit UV-Licht zu vermeiden. Bei Verbrennungen ist es außerdem sinnvoll, zum Arzt zu gehen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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