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Bad Wildbad Geschwindigkeit soll reduziert werden

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Ortsdurchfahrt in Calmbach: Eine Verbesserung der Verkehrssituation soll erzielt werden. Foto: Büchele

Bad Wildbad - "Bürgerinitiative wartet jetzt auf Reaktion" lautete gestern ein Bericht. Und der Bad Wildbader Bürgermeister Klaus Mack hat mittlerweile in Sachen Ortsdurchfahrt B 294/B 296 in Calmbach schon geantwortet.

Im Brief an Christa Genth, Hanne Rau, Ulrich Maier und Hans-Jürgen Weber bedankt sich das Stadtoberhaupt für die Überreichung der mehr als 1100 Unterschriften "für Ihr Anliegen, in Calmbach eine Verbesserung der Verkehrssituation herbeizuführen".

"Sie unterstützen damit Ihren Vorstoß an die Stadtverwaltung, den wir mit Schreiben vom 25. September 2013 an Herrn Landrat Riegger unterstützt haben", so der Bürgermeister. Am 8. November habe dazu ein Gespräch im Landratsamt stattgefunden, an dem auch der Erste Landesbeamte Frank Wiehe teilgenommen habe. "Uns wurden dabei die rechtlichen Möglichkeiten erläutert, die einzelnen möglichen Maßnahmen wurden erörtert, wobei insbesondere die Situation an der B 296 ein nochmaliges Überprüfen der Situation erforderte", führt Mack aus. Dies sei durch eine Lärmberechnung inzwischen erledigt worden. Gleichzeitig habe man das Landratsamt gebeten, mitzuteilen, welche Schallschutzmaßnahmen für betroffene Bürger förderfähig sind.

Ein Schreiben von Landrat Helmut Riegger zeige nun auf, welche Möglichkeiten realistisch umzusetzen seien: "Tempo 40 zwischen neuem Kreisverkehr und der Kreuzung nach der Realschule während der Schulzeiten (B 294); Aufstellung einer Tempoüberwachungsanlage (Erfassung beider Fahrtrichtungen), während der Schulzeiten Tempo 40 sonst Tempo 50, sofern der Kreistag zustimmt; Anordnung von Tempo 70 vom Ortsausgang Calmbach bis zum Davidsweg (B 296); Unterstützung von Schallschutzmaßnahmen durch das Regierungspräsidium bei Grenzwertüberschreitungen."

"Was die Fahrbahnverengungen an der Kleinenztal­straße betrifft, nehmen wir die Anregungen in den weiteren Ausbau der Ortsdurchfahrt mit auf", stellt der Rathauschef fest. Das langfristige Konzept sehe vor, den Lindenplatz und später die Kleinenztalstraße aufzuwerten. Hierzu müsse die Kanalplanung (Anschluss der Kleinkläranlagen) und das Radwegekonzept in die Betrachtung mit aufgenommen werden.

Mack weiter: "Ich denke aber, wir haben mit den Geschwindigkeitsreduzierungen einen guten Verhandlungserfolg erzielt. Ich werde die Vorschläge deshalb in die nächste Gemeinderatssitzung am 28. Januar 2014 einbringen und damit den Maßnahmenkatalog offiziell bei der zuständigen Abteilung beantragen."

Der Bürgermeister dankt für das konstruktive Miteinander in dieser Sache. Gemeinsam sei es gelungen, eine Lösung herbeizuführen. Dass nicht alle Forderungen erfüllt werden könnten, sei zwar bedauerlich, doch angesichts der rechtlichen Vorgaben verständlich.

"Mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt Calmbach gelang uns durch Unterstützung des Landes und des Bundes ein wichtiger Schritt in der optischen Verbesserung unseres Stadtteils", heißt es weiter. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen könne die Belastung der Anwohner an den Bundesstraßen weiter verringert und damit die Lebensqualität erhöht werden. Der Schultes dankt nochmals Landrat Riegger, der sich persönlich und engagiert für "unsere Belange" eingesetzt habe.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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