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Bad Wildbad Gebäude mit Funktion einer Stadthalle

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Mehr als 100 Mitglieder des Fördervereins und Bürger der Stadt kamen am Samstagnachmittag zur offiziellen Einweihung der sanierten Trinkhalle in Bad Wildbad. Foto: Ziegelbauer

Bad Wildbad - Martin Hohloch, Vorsitzender des Fördervereins, durfte sich freuen: Beim Festakt zur Einweihung der sanierten und modernisierten Trinkhalle gab es viel Lob für das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Blenke hatte die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde die Feier in den Saal verlegt. "Fakt ist, dass es die Trinkhalle ohne den Förderverein heute nicht mehr geben würde", stellte Martin Hohloch nach der Begrüßung der mehr als 100 Gäste fest. Er schilderte die einzelnen Schritte zur Rettung des Gebäudes. Die beiden Bauabschnitte kosteten 1,7 Millionen Euro. Aus der einstigen Halle sei ein Kulturzentrum mit einer multifunktionalen Nutzungsmöglichkeit geworden, betonte er und sprach von derzeit etwa 40 Veranstaltungen jährlich. Der Dank des Vorsitzenden galt seinen Vorstandsmitgliedern, den Spendern, Sponsoren und Zuschussgebern, den Vereinen und der Politik für die tatkräftige Unterstützung.

Blenke bezeichnete die im Jahre 2003 seitens der Landesregierung vorbereitete Entscheidung zum Abbruch der Halle rückblickend als eine "verrückte Idee". Als Berichterstatter für den Petitionsausschuss des Landtages sei er direkt mit der Problematik befasst gewesen und habe sich unmittelbar für deren Rettung einsetzen können. "Was wir jetzt haben, ist ein tolles Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements".

"Manchmal werden Wunder und Träume wahr. Ein solches Wunder ist die Trinkhalle", sagte Beate Fauser, die sich in der vergangenen Landtags-Legislaturperiode als FDP-Abgeordnete ebenfalls für den Erhalt des Bauwerkes einsetzte und sich über den 750 000-Euro-Zuschuss aus Stuttgart freute. "Wir haben hier keine Wutbürger, sondern Aktivbürger", lobte sie das Engagement in der Stadt.

"Die Trinkhalle ist ein Wahrzeichen dieser Stadt", sagte Landrat Helmut Riegger und beleuchtete den "langen und steinigen Weg" von der Diskussion um den Erhalt des Kulturdenkmals bis jetzt.

Bürgermeister Klaus Mack bezeichnete den Abschluss der Sanierung der Trinkhalle als Meilenstein in dreierlei Hinsicht: Für die Stadtentwicklung, weitere kulturelle Angebote und das Zusammenleben in der Stadt, weil sie faktisch die Stadthalle sei. Mit ihr komme man der Umsetzung des "Kulturquadrates" ein Stück näher. Er verwies auf die diversen Zuschüsse der Stadt und des Landes.

Für die festliche Stunde wartete das personell verstärkte "Marcel-Baluta-Orchester" mit seinen zwölf Musikern mit einem speziell darauf abgestimmten Programm auf, für das es viel Beifall gab.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 20077

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