Im Rektorat unterzeichneten Schulleiter Lang und Stefan Wöhr (Mitte) die Vereinbarung zwischen der Richard Wöhr GmbH und der Schule über die künftige Bildungspartnerschaft. Mit dabei waren Andreas Enderle (links) und Rainer Günther (rechts). Foto: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Enztal-Gymnasium: jezt auch Bildungspartnerschaft mit Höfener Firma Wöhr

Bad Wildbad (rz). Nach der schon seit geraumer Zeit mit dem Bad Wildbader Unternehmen Berthold Technologies bestehenden Bildungspartnerschaft hat das Enztal-Gymnasium nun eine zweite mit dem Höfener Unternehmen Richard Wöhr GmbH begründet.Unterzeichnet wurde die entsprechende Vereinbarung von Oberstudiendirektor Michael Lang als Schulleiter und von Stefan Wöhr als geschäftsführender Gesellschafter in Anwesenheit von Studiendirektor Andreas Enderle als Abteilungsleiter des Fachverbundes Naturwissenschaft und Technik sowie von Oberstudienrat Rainer Günther.

 

Inhaltliche Grundlage ist die im November 2008 zwischen der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft abgeschlossene "Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg". Die Kooperation soll den Schülern ermöglichen, die Firma Wöhr als ein Hochtechnologie-Unternehmen der Region im Rahmen praktischer, im Unterricht verankerter Projekte kennenzulernen, wobei der Praxisbezug zu einer Stärkung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung beitragen soll.

Durch den engen Kontakt soll das wirtschaftliche Wissen der Schüler gefördert werden. Des Weiteren ist die Partnerschaft ein wichtiges Element der zunehmend bedeutsamer werdenden Berufs- und Studienberatung am Gymnasium.

Mit der Bildungspartnerschaft hat das Unternehmen die Möglichkeit, schon zu einem frühen Zeitpunkt Kontakte zu interessierten Schülern aufzunehmen und sie eventuell als künftige Mitarbeiter zu gewinnen. Im Rahmen der Bildungspartnerschaft werde man untersuchen, wie und welche Projekte gemeinsam abgewickelt werden können, erklärte Schulleiter Lang. Und zwar vorzugsweise in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen.

Stefan Wöhr sieht in der Partnerschaftsvereinbarung eine gute Möglichkeit, den Unterricht mit einer sinnvollen Praxisorientierung zu verbinden. Wie von Michael Lang zu hören war, laufen derzeit Gespräche mit einem weiteren Unternehmen in der Region mit dem Ziel der Begründung einer dritten Bildungspartnerschaft.

Übrigens: Erstmals, in diesem Jahr und damit im Vorgriff auf die jetzt vereinbarte Bildungspartnerschaft, hat die Firma Wöhr für den Abiturjahrgang 2012 einen Sonderpreis für den naturwissenschaftlich-technischen Fachbereich gestiftet.