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Bad Wildbad Frische Luft in Corona-Krise nicht meiden

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Eine Wanderung im Familienkreis ist weiterhin erlaubt – und gut für die Gesundheit. Foto: © auremar – stock.adobe.com

Bad Wildbad - Gerade erst hat Bad Wildbad mit den neuen Bannern an den Ortseingängen dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Nun macht Bürgermeister Klaus Mack in einer weiteren Pressemeldung darauf aufmerksam, dass Bürger dennoch die frische Luft nicht meiden sollen und verweist – ganz der Marketingspezialist – auf die vielen Wandermöglichkeiten rund um die Bäderstadt.

Trotz des "Shut Downs" in Bad Wildbad, also dem Herunterfahren fast allen öffentlichen Lebens, sollen die Bürger die frische Luft nicht meiden, teilt Bürgermeister Klaus Mack mit. Allerdings unter Einschränkungen: nur zu zweit oder in der Familie. Zu anderen Menschen sind mindestens 1,5 Meter Abstand einzuhalten. "Gott sei Dank leben wir inmitten herrlicher Natur und haben damit vielfältige Möglichkeiten", so Mack. Touristik und Stadt hätten deshalb einige Ideen fernab der sonstigen "Hotspots" zusammengestellt.

Seit zwei Wochen stünden nun alle Räder still, schreibt Mack weiter. Die Freizeitanlagen auf dem Sommerberg haben geschlossen. Die Sommerbergbahn als touristische Einrichtung musste ebenfalls ihren Betrieb einstellen. Gaststätten, Cafés, Eiscafés und Bars in der Stadt bleiben zu.

Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité rate aber, weiter ins Freie zu gehen – nur eben mit Vorsicht. "Es ist nicht so, dass man sich beim Spazierengehen, wenn man sich begegnet, infiziert", zitiert Mack Drosten aus seinem NDR-Podcast. Sonnenlicht und Sauerstoff seien weiter wichtig. Schließlich profitiere davon die "physische und die ebenfalls nicht unwichtige psychische Gesundheit". Allerdings gelte auch und gerade hier: "Abstand ist wichtig". Die Landesverordnung Baden-Württemberg gibt vor, dass man nur zu zweit unterwegs sein darf oder eben mit der Familie.

In und um Bad Wildbad gebe es "viele herrliche Möglichkeiten, um sich an der frischen Luft zu bewegen, gerade auch mit Kindern", so der Bürgermeister. Deshalb hätten Touristik-Chefin Stefanie Dickgiesser und er für die Bürger der Stadt einige Ideen zusammengestellt, "damit Ihnen zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt".

Trotz Krise den Frühling in Natur genießen

"Durch die weitläufigen Wege begegnet man in der Regel nur wenigen Menschen und so manche Schutzhütte eignet sich für eine familiäre Vesperpause", sagt Dickgiesser. Noch besser sei es natürlich, auf dem Nachhauseweg auf den Liefer- oder Abholservice der Gastronomie zurückzugreifen, macht sie noch Werbung für die örtlichen Betriebe, die man so gleich noch mit unterstützen könne.

Mack ergänzt: "Wir sollten trotz aller Krise nicht vergessen, den Frühling in der Natur zu genießen, wenn auch mit Einschränkungen und nur mit der eigenen Familie. Bad Wildbad bietet dazu viele Möglichkeiten".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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