Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Bad Wildbad Fassanstich unter erschwerten Bedingungen

Von
Bürgermeister Klaus Mack (vorne rechts) eröffnete das Fleckenfest mit dem Fassanstich bei starkem Regen. Foto: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Beim Calmbacher Fleckenfest war am vergangenen Wochenende an Wetterlagen nahezu die ganze Bandbreite geboten. Die gekommenen Gäste ließen sich die Stimmung jedoch nicht verderben.

Bad Wildbad-Calmbach. Alles war drin beim Calmbacher Fleckenfest am Wochenende mit Flohmarkt am Sonntag: Die letzten Reste der Hitzewelle am Samstagnachmittag, heftiger Regen mit Blitz und Donner am Abend und Sonnenschein am Sonntag mit angenehmen Temperaturen von bis zu 25 Grad.

Schon am Samstagnachmittag sorgte ein heftiger Regenschauer für etwas Abkühlung. Zum offiziellen Fassanstich durch Bürgermeister Klaus Mack mit musikalischer Begleitung seitens der Orchestervereinigung Calmbach unter der Leitung von Sascha Eisenhut fanden sich gegen 18 Uhr Vertreter der am Fleckenfest teilnehmenden Vereine im OVC-Biergarten ein: Jutta Maisenbacher als Zweite Vorsitzende des Fördervereins Calmbacher Vereine, Nadja Ziefle von der Orchestervereinigung, Oberschützenmeister Oliver Gall vom Sportschützenverein, Jochen Barth vom Gesangverein "Liederkranz", Michael Herder vom Vorstandsgremium des 1. FC Calmbach, Philip Lukic von HNK Banski, Frank Bott vom Turnverein und Marco Zündel vom CVJM Calmbach.

Heftiger Regenschauer zwingt zu Verschiebung des Auftaktes

Wegen eines heftigen Regenschauers musste der Fassanstich zeitlich verschoben werden. "Es ist das erste Mal, dass es einen Fassanstich bei einem Fleckenfest verregnet", stellte Jochen Barth dazu fest. Schließlich griff Bürgermeister Mack trotz des strömenden Regens zum Hammer, um unter einem schützenden großen Schirm unter Assistenz von Jürgen Keller den Fassanstich zünftig und problemlos auszuführen. Und zwar mit der Prognose, dass die Witterung der Wetter-App zufolge gegen 20 Uhr besser werde. Allerdings weit gefehlt.

Um diese Zeit zog eine Gewitterfront übers Enztal, mit Blitz, Donner und anhaltendem Starkregen, der die Festbesucher förmlich in die Zelte flüchten ließ. Wie etwa bei HNK Banski und beim Gesangverein "Liederkranz": "Die Gäste bei uns waren wie Geiseln vom Regen gefangen gehalten", so Philip Lukic von HNK Banski im Gespräch mit unserer Zeitung am Sonntagvormittag. "Das Wasser lief vorne in die Sandalen rein und hinten wieder raus", schilderte Jochen Barth die Situation im Zelt des Gesangvereins "Liederkranz".

Wie von Jürgen Dürr zu erfahren war, sind im Laufe des Abends 66 Liter Regen auf den Quadratmeter Fläche gefallen. Der DJ auf dem Lindenplatz hielt bis gegen Mitternacht durch und damit bis zu dem Zeitpunkt, zu dem schon viele Gäste den Lindenplatz verlassen hatten.

Ganz anders die Situation am Sonntagvormittag gegen 11 Uhr. Kein einziger Standplatz blieb beim Flohmarkt leer, und zwar in der Hauptstraße zwischen dem Rathaus und der Einmündung in die Häberlenstraße und in der Calwer Straße bis zur Lindenplatz-Kreuzung. Dort fanden sich die ersten Flohmarktbesucher ein, wobei der Zustrom den ganzen Tag über anhielt. Parallel dazu öffneten die Stände und Zelte an der Calwer Straße und am Lindenplatz.

Die Liste der Attraktionen kennt kein Ende

Zur guten Unterhaltung spielten im "Musikantenstadl" der Orchestervereinigung mittags und den Nachmittag über befreundete Kapellen auf. Beim Sportschützenverein konnte man an einem Schießstand seine Zielgenauigkeit und ruhige Hand testen, der CVJM Calmbach war neben seinem gastronomischen Angebot mit einer Spielstraße an der Calwer Straße präsent: Mit "Hau den Lukas", mit Dosen- und Pfeil werfen sowie mit "Water run" ("Wasser rennen").

Gut besetzt waren am Sonntagnachmittag bei angenehmen Temperaturen die Festgarnituren, an denen sich die Gäste, oft verbunden mit angenehmer Kommunikation mit Bekannten, Freunden und Verwandten, die gastronomischen Angebote der sieben Festwirte munden ließen. Wie etwa auch die beiden, von Mitgliedern des HNK Banski traditionell am Spieß und am offenen Feuer gebratenen Spanferkel.

Artikel bewerten
5
loading

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.