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Bad Wildbad Es bleibt bei einer Bushaltestelle

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Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Aichelberg beschäftigt die Anwohner in den kommenden Jahren. Foto: Mutschler

Bad Wildbad - Die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Aichelberg beschäftigt die Anwohner. Mit einer E-Mail wandten sich "besorgte Familien" aus Aichelberg an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat, um auf einige Probleme aufmerksam zu machen. Nun schreibt Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack "stellvertretend für alle Bauherren der Maßnahme" in einer Stellungnahme an die Anwohner.

"Mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt Aichelberg (OD Aichelberg) wird die Durchfahrt durch Aichelberg über drei Jahre nicht möglich sein", schreibt Bürgermeister Klaus Mack an die Anwohner. Die Stadt Bad Wildbad sei federführend für die Baustelle und führe für den Landkreis Calw die grundhafte Sanierung der Straße durch. Im ersten Bauabschnitt zwischen Pirschweg und Ortsanfang vom Stadtteil Wildbad sei der Straßenbelag in der Freudenstädter Straße abgefräst worden – eine echte Durchfahrt somit nicht mehr gegeben. Die Zufahrt zu den Häusern bestehe und sei speziell auch an den Grundstückszufahrten grob hergerichtet worden. Die Strecke könne fußläufig und auch mit dem Fahrrad passiert werden, so Mack weiter.

Busverkehr

"Die Busbetriebe BNV wurden über die Situation der Sperrung im Rahmen der verkehrsrechtlichen Anhörung informiert und hatten anfangs der Pfingstferien eine Probefahrt mit einem zwölf Meter langem Bus durch Aichelberg durchgeführt", schreibt der Bürgermeister. Hierbei seien die für den Busverkehr erforderlichen Bedingungen des Verkehrsrechtes geprüft worden. Im Ergebnis hätten die Vertreter des BNV folgende Situationen ermittelt: "In der Ortslage ist kein Wenden möglich. Im Bereich Schützenhaus ist ohne ein Rangieren kein Wenden möglich. Das Rangieren durch Rückwärtsfahrt ohne Einweiser ist nicht zulässig. Die Haltestelle am Kindergarten ist damit als einzige Haltestelle anfahrbar, weil das ›Wenden‹ durch die Umfahrt um die Halle sicher möglich ist." Dieses Ergebnis sei im Anzeigenblatt der Stadt Bad Wildbad deshalb so veröffentlicht worden.

Parkverbot

Bei der Erkundung der Haltestelle sei gleichfalls festgestellt worden, dass in der notwendigen Umfahrt diverse Autos behindernd abgestellt waren. "Daher musste eine Ausweisung von Parkverboten vorgenommen werden, um die Durchfahrt des Busses sicherzustellen", erklärt Mack. Dieser dürfe nicht zur Rückwärtsfahrt genötigt sein. Außerhalb dieser Flächen sei das Parken dennoch geduldet.

Sicherer Fußweg

Für die Bürger, die den Bus erreichen müssen, sei die Baustelle "natürlich ein Erschwernis", heißt es weiter. Daher werde in der Baustelle eine Möglichkeit zum fußläufigen Passieren des Baufeldes eingerichtet. "Das Baufeld wird sich von der Kreuzung Pirschweg auf einer Länge von circa 50 Metern Stück für Stück Richtung Schulweg bewegen. Die Sicherung wird durch sogenannte Absperrschranken entlang der Grube und dem Rangierbereich des Baggers gesichert", heißt es in der Stellungnahme der Stadtverwaltung. Aufgrund der Gegebenheiten könne dies nur in ausreichender Größe und Qualität erfolgen. Die aktuell vorhandene Befestigung in der Baustelle Freudenstädter Straße sei mit wenigen steinigen Ausnahmen "mindestens so gut wie ein guter Feldweg. Eine feste gesicherte und asphaltierte Ausführung ist während der Bauphase nicht machbar", so Mack weiter. Zu Sicherung von Quergräben würden auch Stahlplatten verlegt.

Der Bürgermeister schreibt weiter, dass die Mitarbeiter der Baufirma "versichern, dass sie auf die Passanten, insbesondere Kinder, Rücksicht nehmen. Das bedeutet, wenn es der Bauablauf zulässt, werden die Passanten vorbeigewunken oder entsprechend auf den Weg eingewiesen." Kurze Wartezeiten müssten bei den beengten Verhältnissen aber immer in Kauf genommen werden.

Aktuell gebe es aber noch keine Baugrube auf der Baustelle. Die Bautätigkeiten finden laut Mack noch bis mindestens 12. Juli im Pirschweg statt. Anfang der kommenden Woche ab 15. Juli werde sich das Baufeld im Kreuzungsbereich befinden.

Baustelle

Die Baustelle gehe inzwischen wieder gut voran, heißt es weiter. Leider habe der Baupolier vor Fronleichnam einen schweren Herzinfarkt erlitten und sei verstorben, weshalb die Baustelle für eine Woche eingestellt worden sei. Die Einarbeitung der neu zusammengestellten Truppe sei in der vergangenen Woche erfolgt.

Der Anschluss der Wassernotversorgung im Kreuzungsbereich Pirschweg/Freudenstädterstraße sei hergestellt. Dabei seien die Leitungen aber im Bestand nicht nach Plan angetroffen worden, sodass mehrere Baugruben hergestellt werden mussten. Daher sei die gesamte Kreuzung belegt gewesen. "Nach Aussage des zuständigen Poliers war ein fußläufiges Durchkommen aber jederzeit gegeben", schreibt Mack.

Umleitung

Zur weiträumigen Umfahrung schreibt der Bürgermeister: "Eine Umleitung über die B 294 ist eingerichtet. Es gibt zwar Feld- und Waldwege weitläufig um Aichelberg herum. Diese sind aber nicht für eine Umleitung geeignet, beziehungsweise geduldet. Das Laufen und Radfahren ist auf diesen Wegen sicherlich möglich." Daher bitte man für die notwendigen Umleitungsstrecken um Verständnis, was den Autoverkehr betreffe.

"Eine Baustelle in dieser Dimension stellt für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Baufirma, Planungsbüro und Stadtverwaltung werden alles tun, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Bitte begleiten Sie diese Arbeit positiv. Für alle Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis", schreibt Mack abschließend.

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