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Bad Wildbad Ein Jubiläumsstein aus Schweizer Maggia-Quarz

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Zur Übergabe des Jubiläumssteins beim Calmbacher Wanderheim hatten sich alle Funktionäre des Schwarzwaldvereins sowie der Sponsor Andreas Thill mit Ramona Haag (vorne links) eingefunden.Foto: Ziegelbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Bad Wildbad-Calmbach. Ein schönes Fest hätte es werden sollen, das 50-jährige Bestehen des im Jahr 1970 erbauten Wanderheims des Schwarzwaldvereins Calmbach. Geplant war es für den Sonntag, 24. Mai 2020 mit einem musikalischen Unterhaltungsprogramm. Dazwischen kam das Corona-Veranstaltungsverbot, sodass dem im vergangenen Jahr neu gewählten Vorsitzenden Manfred Rapp und seinen Vorstandsmitgliedern jetzt nur die Hoffnung bleibt, das Jubiläum im Jahr 2021 nachholen zu können.

Was aber nicht ins nächste Jahr verschoben wurde, war ein Ereignis, das die Funktionäre des mehr als 100 Mitglieder zählenden Vereins am Mittwochabend beim Wanderheim an der Gauthierstraße zusammen kommen ließ: Die offizielle Enthüllung und Vorstellung eines Gedenksteines zum 50-jährigen Wanderheim-Jubiläum. Der Bad Wildbader Steinmetzmeister Andreas Thill spendete und bearbeitete den Gedenkstein unter der Mitarbeit des bei ihm beschäftigten Wegewartes und Wanderheim-Betreuers des Calmbacher Schwarzwaldvereins, Werner Gretz.

Kostbares Exemplar aus dem Tessin

Über ihn kam die Verbindung von Thill zum Calmbacher Schwarzwaldverein zustande. Mit der Idee und unter dem Aspekt, die Arbeit des Vereins mit einem Jubiläumsstein zum 50-jährigen Wanderheim-Jubiläum zu würdigen und den Mitgliedern und Besuchern damit eine Freude zu bereiten. Und zwar nicht etwa mit einem Findling aus dem heimischen Nordschwarzwald, sondern mit einem besonders kostbaren Exemplar aus Maggia-Quarz, geologisch Paragneis genannt. Aus dem Schweizer Tessin mit sehr schönen, in der Sonne schneeweiß leuchtenden Quarzadern und mit der mit Dübeln befestigten Aufschrift aus Bronzeguss "Wanderheim Calmbach erbaut 1970". Der Stein wiegt etwa eine Tonne, hat eine Breite von rund 1,10 Meter und eine Höhe von 1,40 Meter und wurde in der Steinmetz- und Steinbildhauerwerkstatt von Thill am Bad Wildbader Dessauer Weg bearbeitet. Aufgestellt wurde der Jubiläums-Stein nach dem Anfertigen und Einbringen eines Sockels unter Einsatz des firmeneigenen Krans am Zugang vom Waldparkplatz an der Gauthierstraße zum Wanderheim. In der Form des Steines könne man in etwa das Schweizer Matterhorn oder vielleicht auch den K 2 (Pakistan/China) erkennen, führte Thill aus.

Zur Vorstellung war der Stein mit einem Tuch verhüllt, das Rapp und Gretz in Anwesenheit aller Vereinsfunktionäre sowie von Thill und Ramona Haag abnahmen, um das Schmuckstück mit Beifall und mit einem Gläschen Sekt zu begrüßen. Und natürlich mit herzlichen Dankesworten des Vereinsvorsitzenden, der den Stein als ein "wunderbares Geschenk" bezeichnete.

Doris Hammann, Wanderwartin und Fachwartin für Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, drehte das Rad der Zeit um 50 Jahre zurück und schilderte mit gereimten schwäbischen Worten und Versen, wie die Idee zum Bau des Wanderheims und dessen Realisierung wohl abgelaufen sein könnte.

Das Ereignis wurde anschließend im Wanderheim gefeiert, in dem Thill und Gretz als äußeres Zeichen des Dankes des Vereins einen Geschenkkorb entgegennehmen durften.

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