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Bad Wildbad Ein "Heilsplan" auch für Araber

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Interessante Einblicke gab es für die vielen Besucher beim Israelabend. Foto: Büchele Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Wildbad-Calmbach (kb). Einige Brennpunkte des Landes zeigte der Referent des Israelabends, Doron Schneider, den mehr als 160 Besuchern auf, die selbst aus Landkreisen wie Böblingen, Offenburg und Karlsruhe gekommen waren. Die Liebenzeller Gemeinschaft in Calmbach war Station der derzeitigen Deutschlandreise Schneiders, der bis zu seinem zehnten Lebensjahr in Deutschland lebte.

Nach dem gemeinsam gesungen Lied "Zünde an Dein Feuer" nach der Melodie der israelischen Nationalhymne stieg er in das Thema "Israel aktuell – Biblisch betrachtet" ein. Zu erfahren war, dass Doron Schneider mit seiner Familie in einer kleinen Stadt mit 35 000 Einwohnern namens Maale-Adumin lebt, drei Jahre bei der Armee gedient hat und bis zu seinem 45. Lebensjahr zu Ersatzwehrdiensten herangezogen wird, da man in Israel ständig mit kriegsähnlichen Geschehnissen rechnen muss. Besonders betonte er, dass die Israelis keine Araberfeinde seien und somit die Freunde Israels die Araber auch nicht hassen sollten. "Gott hat auch für die Araber einen Heilsplan", fügte er an. Jedoch zeigte er die Problematik der beiden Völker auf, als er im Besonderen auf den Iran sowie das biblische Kernland Judäa und Samaria einging.

Mit einem Beispiel zeigte er auf, dass nach dem Rückzug der Israelis aus Gaza kein Frieden gekommen, sondern Israel mit 700 Raketen beschossen worden sei. Mit Bibelstellen untermauerte Schneider den geistlichen Konflikt und zeigte die vielen Verheißungen Gottes, auch in Bezug des Terrorismus für Israel auf. Dass der Islam ganz Israel fordere und zwischen dem Islam und den Moslems unterschieden werden müsse, erfuhren die gespannten Zuhörer ebenso, wie Erläuterungen die Endzeit betreffend. Auch, dass die Mehrheit der Welt finde, dass Israel der Grund sei, dass es keinen Weltfrieden gebe, umriss Schneider. Er animierte die Anwesenden, das Land und seine Bewohner zu besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen. Anhand von Fotos führte er durch die moderne Stadt Gaza mit Hotels und Restaurants und erklärte, dass seit Beendigung des Krieges 2009 hierher rund eine Million Tonnen humanitäre Hilfsgüter gekommen seien.

Zum Abschluss seiner Ausführungen forderte er die Israelfreunde auf, für sein Land zu beten, denn "da wo es einen physischen Kampf gibt, da gibt es auch einen geistlichen".

Die Moderatoren des Abends, Michael Lindheimer und Tobias Volz, überreichten Doron Schneider ein Präsent, in dem auch ein Glas Honig war, da Israel ja bekanntlich das Land ist, in dem Milch und Honig fließen.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 20077

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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