Etwa 180 Personen beim Premiere-Buffet
Bad Wildbad (cht). Ein angenehmer "Ausnahmezustand" bestimmte die Atmosphäre in der Kurstadt Bad Wildbad: "Rossini" erklang zu jeder Tageszeit aus geöffneten Fenstern verschiedener Probestätten; Sänger, welche die Mittagspause auf dem grünen Rasen im Kurpark verbrachten, um zu verschnaufen; junge Musiker mit ihren Instrumenten auf den Straßen. Ein lebendiges Treiben, das Einwohnern und Gästen gleichermaßen gefiel. Dazu die südlichen Temperaturen, die das Schwarzwaldstädtchen zu einem traumhaft schönen Festspielort, klein aber fein, wie es immer heißt, verwandelten. Und dies nun schon zum 25. Mal.
Zum 25. Mal luden auch engagierte Wildbader Bürger, Hotels, Gästehäuser, Kliniken und Betriebe aus Handel und Gewerbe als Sponsoren alle an den Festspielen beteiligten Sänger und Mitarbeiter zu einem fröhlich-festlichen Premiere-Buffet ein. Es sollte ein Dankeschön sein für die vielen "Sternstunden", die es in Wildbad seit Bestehen der Rossini-Festspiele gab – und jedes Jahr aufs Neue gibt.
Annemarie und Wolfgang Kienzler, Else und Eberhard Nerz waren die engagierten Personen, die diese gigantische Arbeit – ehrenamtlich, versteht sich – nun schon seit mehr als zwei Jahrzehnten meistern.
Insgesamt konnten sie in diesem Jahr von 45 Sponsoren Delikatessen, kalte Platten, Pasteten, Fische, Salate, Gebäck, Süßigkeiten, Obst und so weiter zu einem großartigen Buffet im Kurparkrestaurant Bad Wildbad zusammentragen.
Zu den finanziellen Unterstützern des gastronomischen Teils dieses genussvollen und an anderen Festspiel-Orten nicht üblichen Events gehörten ebenfalls der Freundeskreis Rossini, der Kurverein Bad Wildbad sowie der Dehoga-Ortsverband Bad Wildbad.
Strahlend, erleichtert, glücklich und in bester Stimmung nach der gelungenen Premiere der Aufführung der Oper "Wilhelm Tell" dankte Festspielleiter Jochen Schönleber "allen, allen, allen", die zum Gelingen dieses gigantischen Projektes beigetragen hatten. Ebenso allen Sponsoren des Buffets, zu dem in diesem Jahr etwa 180 Personen kamen. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.