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Bad Wildbad Betreuung nach den individuellen Bedürfnissen

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Viele Teilnehmer beim Richtfest: Polier Uwe Frenzel, Jürgen Breuning, Prokurist Ralf Ollendorf, Hausdirektorin Helene Zipf, Architekt Romeo Kühnl, Regionaldirektorin Susanne Maier-Koltschak, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider und Bürgermeister Klaus Mack (von links). Foto: Schwarzwälder Bote

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Strahlende Gesichter gab es beim Richtfest des Neubaus der Ludwig-Uhland-Residenz zwischen König-Karl- und Bätznerstraße in Bad Wildbad. Fast genau vor einem Jahr fand der Hammerschlag statt, der den Abbruch des ehemaligen Ludwig-Uhland-Stifts einleitete.

(cht). Das 1952 gegründete Unternehmen Evangelische Heimstiftung (EHS) ist Mitglied im Diakonischen Werk und hat als Wahlspruch "Gute Pflege hat einen Namen!"

Als Dienstleister betreut und begleitet die EHS 11 040 Menschen in Baden-Württemberg nach ihren individuellen Bedürfnissen in 95 Einrichtungen. Zwei Einrichtungen befinden sich in Calw, eine weitere entsteht zurzeit in Heumaden.

In Bad Wildbad gibt es das König-Karl-Stift sowie das Ludwig-Uhland-Stift, das zurzeit als Ludwig-Uhland-Residenz neu gebaut wird. Insgesamt gehören zur EHS 84 Pflegeheime, neun Tagespflegeinrichtungen, eine Rehabilitationsklinik, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen sowie 1405 Betreute Wohnungen und mehr als 27 Mobile Dienste mit mehr als 2200 Kunden.

In der Bad Wildbader Ludwig-Uhland-Residenz entstehen 26 Betreute Mietwohnungen mit einer Größe zwischen 37 und 58 Quadratmeter mit barrierefreien Badezimmern. Die Tagespflege wird täglich bis zu 16 Gäste empfangen. In der betreuten Wohngemeinschaft entstehen zwölf Appartements mit jeweils rund 30 Quadratmetern. Die Wohngemeinschaft ist ein baulich, organisatorisch und wirtschaftlich eigenständiger Bereich, der sich speziell an Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz sowie demenziellen Erkrankungen richtet. Um die pflegerische Versorgung in der Ludwig-Uhland-Residenz sicherzustellen, gibt es ein Büro für die Mobilen Dienste. Etwa acht Millionen Euro investiert die EHS in das neue Projekt, das von der Fernsehlotterie mit 300 000 Euro gefördert wird.

Bad Wildbad. Bauherr der neuen Einrichtung, die in diesem Herbst bezogen werden soll, ist die Evangelische Heimstiftung (EHS).

Im ersten Stock des Rohbaus hatten sich zum Richtfest Bauherren, Bauleute, Nachbarn, Vertreter der Verwaltung und Mitarbeiter der Wildbader EHS-Einrichtungen versammelt – sozusagen eine Große Koalition für die erste WohnenPLUS-Residenz der EHS.

Bad Wildbad werde damit Pilotstandort für ein "Quartierhaus neuester Generation", wie Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider in seiner Begrüßung ausführte.

Komplette Umplanung

WohnenPLUS nennt die EHS ihre eigens entwickelte Wohnform, die aus verschiedenen individuell nutzbaren Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten besteht – "ein neues innovatives Konzept". Die ersten Planungen hätten bereits 2010 begonnen, so Schneider. Durch die Verwirklichung des neuen Konzepts sei jedoch eine komplette Umplanung nötig geworden. Ingenieuren, Handwerkern und Planern zollte Schneider seinen Respekt für den zügig fortgeschrittenen Bau, in den zur Zeit die Fenster eingesetzt werden.

Pfarrerin Angelika Germann ging in ihrem geistlichen Wort auf die Gegensatzpaare "Alles hat seine Zeit" aus dem Alten Testament ein und wies darauf hin, dass hier eine Schutzburg entstehe, wo ältere Menschen in Gemeinschaft leben könnten. Ein Haus, an dem der "Herr" mitbaue.

Dankeschön für Erneuerungsprozess

Bürgermeister Klaus Mack wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Wohnen und Leben zusammengehörten und Lebensqualität bedeuteten – und diese Lebensqualität schaffe die EHS mit dem Neubau, der zugleich ein Teil der Pflegekonzeption der Stadt sei. Mack: "Dieser Bau, mitten in der Stadt, ermöglicht es den Bewohnern, ihre Freiheit zu erhalten, denn sie sind mitten in der Gesellschaft, im Stadtleben integriert." Der Heimstiftung dankte Mack für diesen Erneuerungsprozess, wünschte eine zügige Fertigstellung der neuen Seniorenresidenz und gratulierte zum Richtfest.

Architekt Romeo Kühnl, Chef des Karlsruher Architekturbüros Kühnl&Schmidt, erklärte in seinem Grußwort die Planungsänderungen entsprechend dem neuen Konzept der EHS. Er dankte dafür, dass man bereits während des Abbruchs des alten Gebäudes mit dem Neubau habe beginnen können.

Auch Jürgen Breuning vom Bauunternehmen Wolfer&Goebel dankte allen Beteiligten für die bisher unfallfrei verlaufene Bauphase und die gute Zusammenarbeit.

Den richtigen Weg der neuen Konzeption, auch für die Angehörigen der zukünftigen Bewohner, nannte die Regionaldirektorin der EHS, Susanne Maier-Koltschak. Der Neubau sei eine sehr gute Ergänzung zur bereits bestehenden Pflegeeinrichtung König-Karl-Stift, und alle Mitarbeiter seien auf die neue Aufgabe dieser Pilotentwicklung vorbereitet. "Wir freuen uns auf ein lebendiges Gebäude unter einem Dach mit maximaler Versorgung", so Maier-Koltschak, die gleichzeitig humorvoll darauf hinwies, dass auch die neue Ludwig-Uhland-Residenz, wie früher das Stift, einen Rosengarten bekomme.

Mit dem Spruch "Stein und Mörtel bauen ein Haus, Geist und Liebe schmücken es aus" überreichte sie Hausdirektorin Helene Zipf ein Hufeisen, das den weiteren Bau und später den Betrieb begleiten möge.

Außerhalb des Gebäudes versammelten sich anschließend die zahlreichen Teilnehmer am Richtfest, um den Richtspruch zu hören. Diesen trug Polier Uwe Wenzel vor.

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