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Bad Wildbad Besonders schlüpfriges Lied für Manfred

Von
Megy B. alias Marc Rudolf und ihr langjähriger instrumentaler Begleiter Jürgen Beyer bei der Comedy-Travestie-Show "Megy – einfach Diva" im Königlichen Kurtheater in Bad Wildbad. Foto: Bechlte Foto: Schwarzwälder Bote

Großer Auftritt, große Bühne, ständig Ovationen des Publikums, mehrere Zugaben am Ende seiner perfekten Show – das konnte der Travestiekünstler, Entertainer, Schauspieler und Magier Marc Rudolf als "Megy B." im Königlichen Kurtheater in Bad Wildbad für sich verbuchen.

Bad Wildbad. Einige "Leerstühle" irritierten Megy B. keinesfalls, als Profi bot sie eine Comedy-Travestie-Magie-Show vom Feinsten. Elegant ihr Erscheinungsbild, perfekt geschminkt, damenhaft frisierte rote Haare und eine wechselnde glitzernde und raffiniert geschnittene Abendgarderobe – das entsprach dem Titel des Programms "Einfach Diva" voll und ganz. Von Smaragdgrün changierend, Royalblau mit goldglänzenden Blütenornamenten, frivolem Rot oder elegantem Weiß, geschlitzt, mit Federboas und Fächer garniert – Megys Äußeres bestach und erfreute das Auge des Publikums.

Die "Illusion" gelang perfekt: Eine vollendet hübsche Dame mit Sex in der Stimme, anmutenden weiblichen Bewegungen voller Grazie, gab zum Besten, was solch eine "Transistorenoper" nur bieten kann. Megy verblüffte mit ungeheuer schnellen Sprechpassagen, frivolen, bisweilen auch nachdenklichen und kritischen Liedertexten, die zum Inhalt alle erdenklichen Lebenslagen beschrieben – schwerpunktmäßig natürlich Beziehungsschmerz, Liebe, Sehnsucht. Für Manfred aus dem Publikum gab Megy ein besonders schlüpfriges Liebeslied zum Besten.

Frivole Geschichten

Mit Leichtigkeit verstand es der Travestiestar, die Besucher in die Show mit einzubeziehen, indem "sie" sich locker plaudernd ins Publikum begab oder zum Mitsingen und Klatschen animierte. Pfiffige Wortspielereien und Weisheiten wie "Liebe ist die schönste aller Krankheiten" oder "Was man macht, macht man verkehrt" sowie ein makabrer Liedtext "mit Mordanleitung für ausgediente und langweilig gewordene Liebhaber". Dazu immer wieder eingestreut spritzige, frivole Geschichten und Witze, in welchen Megy aus ihrem Leben erzählte und sich selbst auf die Schippe nahm. Das strapazierte die Lachmuskeln.

Viel Begeisterung gab’s natürlich für bekannte Titel von Georg Kreisler, Margot Werner, Lale Andersen und Zarah Leander. Von der "Feschen Lola" bis zur "Unter der Laterne vor dem großen Tor" oder "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", stets perfekt auf dem Flügel von Jürgen Beyer begleitet, gefiel alles bestens.

Es war ein kleiner Abstecher des großartigen Travestiekünstlers Marc Rudolf auf die "kleine" Bühne im Königlichen Kurtheater. Große Auftritte in Berlin, Wien, Erfurt und auf diversen Luxuslinern dieser Welt warten bereits schon auf Megy B. und ihre Travestie-Show.

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