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Bad Wildbad Aus öffentlichem Leben nicht wegzudenken

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Seit 20 Jahren ist der "Freiraum" eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in Bad Wildbad. Foto: Ferenbach Foto: Schwarzwälder Bote

Das Bad Wildbader Jugendhaus "Freiraum" feiert sein 20-jähriges Bestehen. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, richtet der Förderkreis Jugendhaus, seit Eröffnung Träger der Einrichtung, vom 26. bis 29. April ein Jubiläumswochenende aus.

Bad Wildbad. Als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, aber auch als Begegnungs- und Betätigungsfeld für ältere Besucher und nicht zuletzt als Austragungsort von Konzerten und anderen Events ist das Jugend- und Kulturhaus "Freiraum" aus dem öffentlichen Leben der Stadt Bad Wildbad nicht mehr wegzudenken. Das markante und durch seinen Graffiti-Anstrich auffallende Gebäude, samt Außenanlage mit Bouleplatz und Garten, prägt seit nunmehr 20 Jahren das Gesicht der Stadt. In ihrer heutigen Funktion, die mit ihrem breiten Freizeitangebot weit über den offenen Betrieb eines reinen "Jugendhauses" hinausgeht, spiegelt die Einrichtung durchaus den Stellenwert wider, den sie zur Freude der Verantwortlichen in den zwei Jahrzehnten seit der Eröffnung erreicht hat.

Auftakt der Feierlichkeiten ist am Donnerstag, 26. April, ab 20 Uhr mit einer Folk-Blues-Rock-Session. Hier können sich Interessierte auf und vor der Bühne in den wechselnden Besetzungen musikalisch einbringen oder einfach nur "hautnah" mitschwofen. Am Freitag schließt sich um 17 Uhr ein offizieller Festakt mit Grußworten, unter anderem von der SPD-Bundestagsabgeordneten Saskia Esken, Bürgermeister Klaus Mack und Kreisjugendpfleger Wolfgang Borkenstein an.

Weiter geht es abends ab 20 Uhr mit Coverrock von "Hookers & Covers". Die fünf Musiker aus Stuttgart und Pilsen sind keine Unbekannten im Oberen Enztal, wo sie schon mehrmals, etwa beim Polterplatzfestival, zu Gast waren. Hookers & Covers interpretieren Rocksongs der letzten Dekade, darunter internationale Superhits von Green Day, Foo Fighters, Billy Talent oder auch Nickelback. Als Vorband wird an diesem Abend "Gracefire" mit erfrischendem Rock’n‘Roll die Stimmung anheizen. Die vierköpfige Band aus der Nähe von Stuttgart mit dreifacher Frauenpower präsentiert eigene Songs, die sich zwischen düster und unbeschwert bewegen und auch immer eine Prise Rebellion in sich tragen.

Für Kinder gibt es als Programmpunkt ein Gastspiel mit Christof und Vladi Altmann am Samstag, dem 28. April. Das Stuttgarter Künstlerpaar gehört mit seinen regelmäßigen Auftritten fast schon zum Inventar des Jugend- und Kulturhauses und zeigt um 16 Uhr das Liedertheater "Pippa und der wundersame Garten", das sich um Kobolde, Elfen, Zwerge und allerlei Tierwesen in einem verwunschenen Schlossgarten dreht.

Verantwortung gegenüber den Jüngeren

Ein großes Brunchbuffet bildet am Sonntag, 29. April, ab 11 Uhr, den Abschluss des Jubiläumswochenendes.

Für Hans-Henning Saß, den Vorsitzenden des Förderkreises, gibt es einen "ungeschriebenen Generationenvertrag" nach dem die Älteren eine Verantwortung gegenüber den Jüngeren hätten, auch wenn es nicht die eigenen Kinder seien.

Zwar gebe es neben der Schule gut funktionierende etablierte Einrichtungen, aber auch niederschwellige Angebote seien ergänzend notwendig. "Wir möchten, dass hier Lücken geschlossen werden und alle Jugendlichen einen Platz in der Stadt haben", führt der 58-Jährige aus.

Auch Bürgermeister Mack sieht das ähnlich. "Das Jugendhaus bietet für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt eine wichtige Anlaufstelle, gerade auch für all jene, die zu Hause keine Ansprache erfahren, wenn es um die eigenen Sorgen und Nöte geht", stellt er fest. Aus seiner Sicht ist das Jugendhaus professionell aufgestellt, mit einem vielfältigen Angebot, das ständig verbessert werde und ohne die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins so nicht haltbar wäre. Man könne stolz darauf sein, was sich in den ehemaligen Postgaragen entwickelt habe, mit den schönen Räumen, dem Garten und dem angegliederten Bandhaus. "Da wurde viel geleistet und die Stadt unterstützt das Jugendhaus mit einem jährlichen Zuschuss", so Mack weiter.

Im Landkreis Calw ist das Jugend- und Kulturhaus Bad Wildbad eines von zwölf Jugendhäusern mit hauptamtlichem Personal und die einzige Einrichtung mit einem eigenen Förderverein als Träger.

Der Verein wirtschafte gut und greife auch projektbezogene Zuschüsse vom Land und vom Kreis Calw, zum Beispiel für das jährliche Zeltlager ab, so Kreisjugendreferent Wolfgang Borkenstein. "Die Jugendlichen suchen heute immer früher Freiräume, wo sie nicht reglementiert werden. Daher auch der enorme Zulauf bei der Äktschen-Gruppe", so Borkenstein.

Darüber hinaus biete das Haus aufgrund seiner besonderen Struktur aber auch viele Möglichkeiten, damit ihm diese jungen Besucher langfristig erhalten bleiben, sei es in einer Werkstatt, im offenen Betrieb oder sogar als ehrenamtliche Mitarbeiter.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 20077

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