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Bad Wildbad 150 Menschen mehrerer Kontinente vereinigt

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Das Büfett beim "Langen Tisch der Kulturen" konnte sich wahrlich sehen lassen. Foto: Schwarzwälder Bote

An bunt gemischten Tafelrunden nahmen Europäer, Afrikaner und Asiaten Platz, um gemeinsam und friedlich miteinander einen begegnungsreichen Abend zu verbringen. Ein Büfett mit schwäbischen und internationalen Speisen aus den verschiedenen Herkunftsländern lud beim "Langen Tisch der Kulturen" zum Kennenlernen der mitgebrachten Köstlichkeiten in das Ludwig-Hofacker-Haus in Bad Wildbad ein.

Bad Wildbad. Zum internationalen Tag der Toleranz hatte der Verein Menschen Miteinander/Interkultureller Garten Oberes Enztal eingeladen, einen interkulturellen Nachmittag und Abend der Begegnungen bei kulinarischen Leckerbissen und kulturellem Programm miteinander zu verbringen. 150 Personen aus 14 Nationen waren angemeldet und feierten gemeinsam miteinander.

In ihren Begrüßungsworten gingen Hubertus Welt und seine Tochter Kirsi-Marie Welt seitens des Vereines und des Netzwerkes für Wertevielfalt darauf ein, dass diese Veranstaltung des "Langen Tisches der Kulturen" in seiner zweiten Auflage nach 2018 darauf abziele, die Vielfalt der Kulturen zu leben, miteinander zu essen, zu feiern und sich zu begegnen. Die Gäste waren bunt gemischt an den nummerierten Tischen platziert und konnten dadurch viele andere Menschen kennenlernen. Mit dabei waren auch die ehemalige Bürgermeisterin von Enzklösterle, Petra Nych und die zum Netzwerke für Wertevielfalt gehörende Dornstetter "Organisation Pulse of Europe" mit Burkhard Gräbe.

Bürgermeister eröffnet den Abend

Das mehrstündige Programm bot neben dem gemeinsamen Essen Tanzvorführungen, Musikdarbietungen sowie ein Quiz. Die Musikgruppe "Druschba" aus Höfen mit Dirk Imhof, Thomas Bölz und Kristina Bard sorgten mit russischen Liedern für eine schöne Stimmung im Saal.

Bürgermeister Klaus Mack begrüßte die zahlreichen Gäste aus den unterschiedlichsten Kulturen zum erlebnisreichen Miteinander am "Langen Tisch der Kulturen" und erinnerte daran, was passieren kann, wenn Hass und Intoleranz Raum ergreifen. "Frieden und Freiheit sind ein Geschenk, das stets harte Arbeit erfordert" sagte der Bürgermeister. Aufeinander zugehen, sich begegnen und versuchen, die Menschen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern zu verstehen, aber auch Tischkultur zu pflegen sowie gemeinsam miteinander zu essen, zu trinken und zu feiern. Wildbad und das Enztal setzen sich ein für Toleranz, sagte Mack und dankte allen, die zum Fest beigetragen hatten.

Das vielfältige Buffet wurde in zwei Teile unterteilt – Vorspeisen und Hauptgericht zu Beginn. Im zweiten Teil wurden dann die zahlreichen Desserts aufgetischt. Die Gerichte aus den unterschiedlichen Ländern waren nach ihrer Herkunft beschriftet, dufteten lecker und luden zum Genießen ein.

Mit einer lebendigen Statistik, bei der das Alter der Teilnehmer und ihre Herkunft ermittelt wurden, eröffneten die Vereinsvorstände Hubert und Kirsi-Marie Welt das bunte Programm und im Anschluss das Buffet. Im Laufe des Abends stellte sich der Verein Menschen Miteinander/Interkultureller Garten Oberes Enztal vor und auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe des Schwarzwaldvereins Neuweiler absolvierte einen Auftritt.

Gäste kommen schnell miteinander ins Gespräch

Gemeinsam wurde die Ode an die Freude besungen, bevor das Nachtisch-Büfett mit einer eritreischen und syrischen Kaffee-Zeremonie eingeläutet wurde. Dazu spielte Balint Santa klassische Musik auf dem Klavier. Anschließend waren die Gäste eingeladen, beim lateinamerikanischen Tanz mit Gemma und Alexis mitzumachen. Für die Kinder gab es eine Schnitzeljagd und für die Erwachsenen eine sogenannte "Tisch-Aufgabe", die an den Zehnertischen gemeinsam gelöst werden musste.

Die Gäste kamen schnell miteinander in einen Dialog und genossen am "Langen Tisch der Kulturen" das gemeinsame Essen und das friedliche Miteinander. Um deren Wohlergehen kümmerte sich ein rund 20-köpfiges ehrenamtliches Team von Helfern. Insgesamt stieß die Veranstaltung wieder auf eine äußerst positive Resonanz und wird vermutlich nicht die letzte ihrer Art sein.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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