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Bad Teinach-Zavelstein Wasserkönigin ist "selbstbewusster geworden"

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Jana I. blickt auf ein ereignisreiches Jahr als Wasserkönigin zurück. Foto: Oehler

Bad Teinach-Zavelstein - Nur noch wenige Wochen ist sie im Amt: die 15. Bad Teinacher Wasserkönigin. Beim Sommerfest am 28. Juli wird Jana I. ihre Krone an eine Nachfolgerin übergeben. Hinter der 20-Jährigen liegt ein ereignis­reiches Jahr.

Auf 26 hoheitliche Termine kann die amtierende Wasserkönigin zurückblicken. "Das war ein ganz schön strammes Programm", sagt Jana I. "Aber auch sehr cool".

Sie war bei kulturellen Veranstaltungen wie Open-Air-Kino, Burgtheater oder der Zavelsteiner Burgweihnacht vor Ort sowie bei Messen und Kongressen im Einsatz und repräsentierte die Stadt Bad Teinach-Zavelstein und die Mineralbrunnen Teinach. Die meisten der Termine fanden am Wochenende statt und waren so auch gut mit ihrem eigentlichen Beruf vereinbar. "Wenn es sonntags dann mal später wurde, konnte ich montagmorgens auch mal ein paar Stunden später kommen. Mein Arbeitgeber kam mir da sehr entgegen", erzählt die Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement.

Anlaufschwierigkeiten nach ihrer Wahl im vergangenen Jahr hatte sie keine. "Das ging alles sehr schnell", sagt sie. Das Sommerfest und ihre Wahl im vergangenen Jahr fanden während der Fußball-WM statt und es lief ein Deutschlandspiel. "Wir saßen alle noch im Zelt zusammen und hatten viel Spaß". Am nächsten Morgen ging es dann gleich los zum Kleid kaufen. "Ich konnte mir raussuchen, was ich wollte", schwärmt die 20-Jährige noch heute. Es gab nur zwei Bedingungen: Lang und blau musste das Kleid sein. "Wir sind dann ganz Stuttgart abgelaufen und haben auch schnell eines gefunden", sagt sie. Schuhe und Krone hatte sie schon auf der Bühne direkt nach der Wahl überreicht bekommen und so war sie bereit für ihren ersten Termin.

Zwei Wochen später stand dieser auch schon an. Beim großen Andrea-Berg-Open-Air in Aspach bei Backnang. "Da war es sehr, sehr heiß und ich habe viel Wasser verteilt", erinnert sich die Wasserkönigin. Ein weiterer Höhepunkt im königlichen Jahr war das Oechsle-Fest in Pforzheim. "Da kamen plötzlich viele kleine Kinder auf mich zu, die mit mir tanzen wollten. Das war sehr süß", sagt die 20-Jährige und auch das Foto-Shooting ganz am Anfang ihrer Amtszeit ist ihr im Gedächtnis geblieben. "Da sind viele tolle Bilder entstanden".

Tipps an die Nachfolgerin

Ein Termin und gleichzeitig königlicher Abschluss ihres Würden-Jahres steht allerdings noch aus. Mitte Juli geht es ins nordhessische Witzenhausen zum deutschen Königinnentag, wo sie sich mit allen ihren Kolleginnen aus dem ganzen Bundesgebiet austauschen kann. "Da freue ich mich schon drauf, bevor ich dann meine Krone abgeben werde", sagt Jana I.

Tipps für ihre Nachfolgerin, die am letzten Juli Wochenende gewählt werden wird, hat Jana I. auch parat: Das Kleid, das sich die neue Wasserkönigin aussuchen wird, sollte ihrer Meinung nach in jedem Fall dunkelblau sein. "Denn beim Wasser und Limoausschenken kann es immer mal wieder tropfen", sagt Jana I. lachend. Zudem solle man immer freundlich sein und viel gute Laune mitbringen.

Ob sie das Amt noch einmal antreten würde? "Auf jeden Fall", sagt sie. "Ich habe viel gelernt und bin viel selbstbewusster geworden. Ich kann jetzt auch mal spontan einen kessen Spruch bringen". Auch die anfängliche Nervosität bei Terminen habe sie schnell in den Griff bekommen. "Ich kann es jeder nur empfehlen, sich zu bewerben", ist sich Jana I. sicher.

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